Jährliche Archive: 2009


Vorstandswahl auf der Mitgliederversammlung

Bei der Mitgliederversammlung am 14.12.09 wurden folgende Mitglieder gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Verónica Abrego
  • 2. und 3. Vorsitzende(r): Bernd Meinke und Patricia Beisiegel
  • Kassenwart: Jörg Beisiegel
  • Schriftführerin: Elfie Ziegler
  • Beisitzende: Ilona Csabai, Yahumara Dok-Meneett, Claude Dumora, Doro Siebecke, Werner Theis, Tony Tranter

Schatzsuche bei Germersheim liest vor

Germersheim liest vor – Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Bildernachlese der Schatzsuche, die von „Germersheim liest vor“ am 10.10.2009 veranstaltet wurde. Trotz teilweise starken Regens ließen sich weder die Kinder noch die betreuenden Eltern von der einmal im Jahr durchgeführten Aktion abhalten. Die Bilder zeigen deutlich, wieviel Spaß die kleinen Piraten auf der Suche nach dem verborgenen Bücherschatz hatten…

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche

Kleine Leseratten auf Schatzsuche


Minor Road bei Interkultur

Museumsnacht – ein Zwischenstopp lohnt unbedingt

Programm Museumsnacht 2009 bei Interkultur
Die Museumsnacht bietet bei Interkultur mehrere Highlights. Die Südpfälzer Coverrock-Band Minor Road wird dafür sorgen, dass den Gästen schnell warm wird.
Die Band schreibt über sich:
„Minor Road – handgemachter Rock und Cover aus der Südpfalz!
Im Winter 2006 von Lisa Walter gegründet, machen Lisa, Andy, Chris und Max nun schon seit Anfang 2008 zusammen Musik.
Dabei gibt es mit Minor Road nicht nur herzhaften Coverrock, denn auch eigene, abwechslungsreiche Songs, ungewöhnliche Stücke, Blues und Funk sorgen für gute Laune bei jedem Zuschauer!! Für ein abwechslungsreiches Programm ist mit Minor Road auf jeden Fall gesorgt …“
Weitere Informationen zu Minor Road sind auf deren Homepage zu finden unter www.minor-road.de.
Die Ausstellung „Bilderwelten“ von Marje Beisiegel findet ihren Auftakt in der Museumsnacht. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum Frühjahr im Haus Interkultur zu besichtigen sein.
Die in der Nordpfalz lebende Künstlerin bannt bunte, skurile, meist fröhliche Gestalten in Acryl. Auf den zweiten Blick laden die Werke ein, in die vieldimensionale Welt von Marje Beisiegel einzutauchen, und sich den unterschiedlichen Dimension von Zeit, Raum und Interpretationsmöglichkeiten sowie dem Dialog mit den Vorbildern Chagall, Picasso und Kandinski zu stellen.
Das Plakat oben zeigt „Die Liebenden“, inspiriert von einem Werk von Marc Chagall.
Der aus dem Germersheimer Stadtbild nicht mehr wegzudenkende Interkultur-Kalender wird pünktlich zur Museumsnacht fertig und kann gleich druckfrisch erworben werden!
Falls bei diesem vielfältigen Programm Hunger oder Durst aufkommen sollte – auch darauf sind wir vorbereitet: Freuen Sie sich auf Käsespieße, Bratwurst frisch vom Grill, Brezeln, Crêpes, Caipirinha und Wein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Marje Beisiegel - Metamorphose


Festungsfest – 3 Tage Interkultur-Live-Bühne

Eintritt frei

Anlässlich des Festungsfestes vom 03. bis zum 05. Juli 2009 zündet Interkultur wieder ein buntes Feuerwerk aus Musik, Kabarett, Tanz und Kultur auf der großen Bühne im Lamottepark: 20 Live-Acts – und der Eintritt ist wieder frei!
Programm Festungsfest 2009
Hier ein Vorgeschmack auf unser Programm:
Freitag, 03. Juli 2009 um 18 Uhr starten wir mit unserem Interkultur – Geheimtipp „The Anyways“. Die Band „Jancee Pornick Casino“ wird im Anschluss an „The Anyways“ um ca. 21 Uhr loslegen. „Jancee Pornick Casino“ ist das einzige uns bekannte, seltsamste russisch-amerikanische Trio, das wir je bei Interkultur engagiert haben. Seit 6 Jahren tourt diese Band extensiv durch Europa. Der Pornick-Style ist ein Konglomerat aus Rockabilly, Surfmusic, 60’s-Garage und russischer Seele. Nach ca. 500 Konzerten und vier Longplayern ist ihre Show an Virtuosität, Power und Selbstironie kaum zu überbieten. Ob „The Anyways“ oder „Jancee Pornick Casiono“, Sie entscheiden!
Am Samstag, dem 04. Juli 2009, werden wir ab 14 Uhr mit insgesamt acht (8) Bands ins Rennen gehen. Eröffnen wird die „Offene Bühne“ Karl Baierl mit seinem SoloGitarrenProjekt. Weiter geht es dann mit teils bekannten und weniger bekannten Bands wie „Gazzoline“, „Mermaid on Tape“, „Aboynamedjohn“ oder „NikoUhrich“.
Um 19 Uhr wird uns „NeverLess 21“ aus ihren mittlerweile 3 veröffentlichten Alben einige Kostproben zum Besten geben. Wir dürfen gespannt sein!
Ab 21 Uhr geht es dann auf der Interkultur-Bühne mit Fun(k), Soul And More „für alle „Tanzmäuse“ so richtig los! Wer Classic Soul in originaler Besetzung, 80er Disco-Funk oder Motown erleben will, ist hier am richtigen Platz. Wilson Pickett, James Brown, Donna Summer oder Gloria Gaynor sind nur einige der Interpreten, deren unvergessliche Songs für beste Stimmung sorgen.
Sonntag, der 05.07.2009, wird um 12 Uhr mitdem Acapella-Ensemple „6 nach 8“ starten. Um 13 Uhr wird „Lars Sörensen“ sein neuestens Werk „So oder Sö“ uraufführen. Die erste Show, bei der der Künstler mutterseelenallein auf der Bühne steht! (Lieber Lars Du bist nicht allein, wir alle von Interkultur drücken Dir die Daumen!) Thematisch setzt sich diese Stand-Up-Comedy u.a. mit Extrem-Diäten, dem Leben eines „Muschelschubsers“ in der Pfalz und dem alltäglichen Wahnsinn auseinander. Also vormerken, Sonntag um ca. 13 Uhr mit „Lars Sörensen – So oder Sö“.
Mit Stücken aus eigener Feder startet um ca. 14. 15 Uhr die Country-Band „HI MAMA“. Danach folgt die „G-Punkt Bluesband“, die vielen Germersheimern noch unter „Dingsbums“ bekannt sein dürfte.
Ca. 17.30 Uhr hat sich in letzter Sekunde Interkultur einen Ruck gegeben und das „LULU WEISS ENSEMBLE“ verpflichtet. Das Ensemble um den Zaubergeiger aus der Pfalz Bodo Jaworek und den Gitarrenvirtuosen Lulu Weiss spielt Musik, die ohne Umwege ins Herz und Ohr der Zuhörer fließt. Um ca. 19.30 Uhr wird die junge Band „SOME ONE ELSE“ sich musikalisch richtig ins Zeug legen und auch gestandene Musiker zum Staunen bringen.
Um ca. 21 Uhr wird die mittlerweile mit Kultstatus versehene Haus-Hof-und-Schowband von Interkultur „FADE IN“ uns wieder in ruhigere Gefilde entführen. Das diesjährige Motto der Band: „Lieder zum träumen und mitsingen bis es dunkel wird“.
Um ca. 22 Uhr gibt es noch eine kleine aber feine Bauchtanzeinlage der Künstlerin Bahira. Mit Eintritt der Dunkelheit um ca. 23 Uhr wird sich das Team des Vereins Interkultur von seinen zahlreichen Gästen rechtzeitig verabschieden, um das mittlerweile legendäre Feuerwerk der Stadt Germersheim noch so richtig zu genießen.
Neben garantiert bester Unterhaltung werden wir unsere Gäste wie gewohnt mit internationalen Spezialitäten verwöhnen, auch dieses Jahr wieder unterstützt von unseren türkischen Freunden vom Fußballverein Türkgücü.
Hier unser Programm zum Herunterladen.


8. Hufeisen Open-Air – Interstellar Overdrive

The Pink Floyd Experience Tour 2009 – am 10. Juni 2009 zu Gast bei Interkultur beim 8. Hufeisen Open-Air in Germersheim

Eine Reise durch Zeit und Raum. Die sechs Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Publikum in den mystischen Bann der abgehobenen Klänge von Pink Floyd zu ziehen. So begeben sie sich immer wieder mit vielen oft weit angereisten Liebhabern der Floydschen Kunst auf eine Reise durch Zeit und Raum und lassen die Musik der Meister des Psychedelic Rock neu aufblühen.
Mit viel Detailtreue und Liebe zur Musik haben sich Interstellar Overdrive dem schon klassisch zu nennenden Material der Floyds verschrieben. Zahlreiche Werke von The Piper at the Gates of Dawn bis zum 1979 erschienen Album The Wall sind in jedem Konzert der Pink-Floyd-Authentiker zu erleben. Nicht zuletzt das auf die Musik zugeschnittene Licht läßt die Zuhörer in die warme Atmosphäre einer großartigen Musik eintauchen und für einige Stunden sanft über dem Boden schweben.
Aus dem Erlös der Veranstaltung finanzieren wir unsere Vereinsarbeit. Vor allem das aktuelle Projekt „Heimat finden in Germerheim“ wird hiervon profitieren.
8. Hufeisen Open-Air - Interstellar Overdrive

Tickets

  • Uni-Buchhandlung Hilbert Sandstraße
  • Pit Reisebüro
  • Fotostudio Karpf
  • Tickets and More im real Markt
  • LEO-Ticket-Service
  • alle CTS Vorverkaufsstellen

Eintritt

  • Vorverkauf 17,50 € incl.
  • Abendkasse 21 €
  • Kinder in Begleitung ihrer Eltern – frei

Link zur Band

So erreichen Sie uns

Kulturzentrum Hufeisen
An Fronte Beckers 5A (Haupteingang Ecke Richthofenstraße)
76726 Germerheim

  • Ausfahrt B9: Germerheim Mitte
  • Am Kreisel: 1. rechts – Josef-Probst-Straße
  • Am Kreisel: 3. rechts – An Fronte Beckers
  • 2. links – Haupteingang an Kreuzung
  • Direkt am Eingang ist keine Parkmöglichkeit. Bitte benutzen Sie die Parkmöglichkeiten der Umgebung!

Bettgeflüster in den Festungsmauern

Germersheim liest vor wartet diesmal mit einem Verwöhnprogramm für Erwachsene auf: Am Mittwochabend, 25. März, wird in den unterirdischen Gängen der Germersheim bei flackerndem Kerzenlicht ausgiebig geflüstert. Wer möchte, kann diesem Bettgeflüster lauschen und sich mit Sekt und leckeren Betthupferln verköstigen lassen. Bitte warm anziehen oder eine Decke mitbringen. Beginn: 19 Uhr. Unkostenbeitrag (all inclusive): 6,- €. Eingang Musikschule.
Germersheim liest vor


Projektbeschreibung

Das Projekt im Detail
Anlässlich des dritten „Geburtstags“ des Projekts für durchgängige Sprachförderung wurde von Professor Reich ein Bericht erstellt, der einen hervorragenden Gesamtüberblick über die einzelnen Projektphasen und die Projektergebnisse liefert, da zu diesem Zeitpunkt ein Großteil der praktischen Arbeit im Kindergarten bereits abgeschlossen war. Lesen Sie auch den Abschlussbericht, der auch als Buch beim Verein erhältlich ist.
Inhalte
Das Projekt ist in drei größere inhaltliche Abschnitte mit folgenden Hauptthemen eingeteilt: Sprachbeobachtung, Sprachstandsanalyse und Förderplanung, Methoden der Förderung.
Im ersten Teil wurden die Verfahren der Sprachbeobachtung eingeführt und erprobt: Elterngespräche zum Thema Spracherziehung, Sprachbeobachtungen in der Einrichtung anhand eines Beobachtungsbogens und Sprachbeobachtungen mittels Videoaufzeichnung und Transkription. Als Unterlage für die Elterngespräche wurde ein Leitfaden verwendet, in den auch die Gesprächergebnisse eingetragen werden. Die Sprachbeobachtungen anhand eines Beobachtungsbogens wurden zunächst mit dem in Rheinland-Pfalz eingeführten Instrument „sismik“ geübt; aufgrund der Erfahrungen wurde dann aber eine eigene Version erarbeitet. Diese Version sieht eine geringere Zahl von Situationsbeobachtungen vor, arbeitet mit offenen Antworten (statt Ankreuzverfahren) und schlägt eine genauere, gleichwohl alltagstaugliche Erfassung der sprachlichen Kompetenzen im engeren Sinne vor („Beste Wörter, beste Sätze“). Die dazu notwendige Sprachaufmerksamkeit (einschließlich der dazu notwendigen Begrifflichkeit) wurde durch die detaillierte Interpretation der transkribierten Videoaufnahmen angestrebt.
Im zweiten Teil stand die individuelle Förderplanung im Anschluss an die Sprachanalyse im Vordergrund. Es ging darum, die Entwicklungsskalen der kindlichen Grammatik, des Wortschatzes und der Sprechhandlungen (für das Deutsche) kennen zu lernen und auf die eigenen Sprachbeobachtungen in der Einrichtung anzuwenden. Aus diesen Analysen, den situativen Sprachbeobachtungen und den Ergebnissen der Elterngespräche wurden dann für die einzelnen Kinder individuelle Förderpläne entwickelt, zunächst in intensiven Teamdiskussionen, später in Besprechungen der beiden jeweils für eine Kindergruppe verantwortlichen Erzieherinnen.
Der dritte Teil war den Methoden der Sprachförderung gewidmet. Behandelt wurden zum Einen durchgehende Fragen der Sprachverwendung im Kindergarten, insbesondere kommunikative Grundsätze, handlungsbegleitendes Sprechen und die sprachförderliche Formulierung von Impulsen der Erzieherin; hierbei wurden Verfahren der Selbst-beobachtung und der Selbstkontrolle eingesetzt. Zur Sprache kamen dabei auch Fragen der Dialektverwendung und der Verwendung von Muttersprachen der Kinder. Zum Andern wurden ausgewählte Methoden der Sprachförderung vorbesprochen, erprobt und in Videoaufnahmen dokumentiert, welche dann eingehend nachbesprochen wurden. In dieser Weise wurden die folgenden Themen behandelt: mündliches Erzählen, literacy, Rollenspiel und Sprachförderung im Rahmen naturwissenschaftlicher Bildungsangebote.
Alle diese Themen wurden durch mehrere meist ganztägige Teamfortbildungen sowie Teamsitzungen eingeführt, gemeinsam für die Situation in der Einrichtung bearbeitet sowie auf der Grundlage erster praktischer Erfahrungen ausgiebig reflektiert und ggf. weiter modifiziert. Dabei zeigten sich auch allgemeinere Probleme der Arbeit im Kindergarten, die als Rahmenbedingungen die Projektarbeit beeinflussten und daher mit bearbeitet werden mussten: Im Rahmen des Möglichen und zum Teil auf ausdrückliche Bitten aus dem Teams wurden zusätzlich und über die direkt sprachbezogene Arbeit hinaus auch die folgenden Themen behandelt: Organisation der „besonderen Sprachförderung“ mit den Fördermitteln des Landes, Interkulturelle Elternarbeit, Kommunikation im Team, Präsentation von Arbeitsergebnissen vor Kolleginnen und Kollegen, Organisation des Alltags / Zeitmanagement. Als Lerngelegenheiten müssen auch die Ausrichtung von bzw. die Beteiligung an Fachtagungen angesprochen werden, auf denen Erzieherinnen der Einrichtung ihre Sprachförderarbeit vor Kollegen und Kolleginnen darstellten, und deren Vorbereitung sich als eine wirksame Chance der Festigung und Vertiefung der gewonnenen Erkenntnisse erwies. Hierzu haben dann auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden und die eigene Nachbereitung im Team beigetragen.
Viele der hier angesprochenen Lernprozesse erwiesen sich als recht zeitaufwändig, so dass die ursprünglich vorgesehenen Themen „Sprachbewusstheit“ und „Sprachanforderungen der Grundschule“ in der Projektzeit bisher nicht behandelt werden konnten.
Evaluation
Jeweils am Ende des ersten und des zweiten Projektjahres haben evaluative Gespräche in einem Expertenkreis, bestehend aus Vertretern des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums, des Kindergarten-Trägers, des Jugendamtes, der Universität Koblenz-Landau und anderen Wissenschaftlern stattgefunden.
Nachbereitende Gespräche wurden bei sich bietender Gelegenheit auch mit dem Träger und der zuständigen Fachberatung geführt.
Geplant ist eine anonyme Befragung der teilnehmenden Erzieherinnen, die sich in differenzierender Weise auf die Frage einer persönlichen Weiterführung der im Projekt erarbeiteten Handlungsmöglichkeiten und die Frage einer institutionellen Weiterführung des Konzepts der durchgängigen Sprachförderung an der Einrichtung insgesamt richtet.
Zielerreichung
Bezogen auf die einzelnen Fortbildungsthemen wurden Einsichten in die Möglichkeiten und Grenzen einer teaminternen Qualifizierung erarbeitet, die in der abschließenden Dokumentation aufgearbeitet werden. Der materielle Niederschlag dieser Arbeiten besteht in einer Reihe von Instrumenten für die Praxis, die während des Projektes eingeführt, erprobt und revidiert worden sind:
• Leitfaden „Elterngespräch zur sprachlichen Situation es Kindes“
• Beobachtungsbogen „Sprachgebrauch“
• „Bogen zur Aufzeichnung sprachlich-kommunikativer Szenen“
• Formular „Individueller Förderplan“
• Formular „Dokumentation der Förderaktivitäten“
Für die Zwecke der Qualifizierung wurden die folgenden (zum Teil neu erarbeiteten) Instrumente eingesetzt: Selbstbeobachtung der Kontakte der Erzieherin zum Kind und der Sprachintensität dieser Kontakte, Merksätze zum sprachlichen Handeln im Alltag des Kindergartens, Beispiele für förderndes und nicht förderndes Sprachhandeln der Erzieherin, Impulse der Erzieherin und Reaktionen der Kinder, Grammatikaneignung und Förderung der grammatischen Entwicklung im Deutschen, Beispiele für die Stufen des kindlichen Wortschatzes im Deutschen, Beispiele für Sprechhandlungen, Ergebnisse der Fortbildungen zu den ausgewählten Förderaktivitäten.
Von den teilnehmenden Erzieherinnen wird die Wirkung der Qualifizierung zunächst in einer gesteigerten Sprachsensibilität gesehen: „Wir hören jetzt ganz anders auf die Sprache der Kinder.“ Mehrfach haben sie während des Projektes spezifische persönliche Stärken zur Geltung gebracht und weiterentwickelt: Fähigkeiten des Erzählens, der unterstützenden Dialogführung, der Spracharbeit mit kleinen Gruppen, der Nutzung von Alltagssituationen zur Stimulierung der sprachlichen Kommunikation. Einzelne haben Anlass gefunden, an sich selbst zu arbeiten (Gebrauch der Hochsprache, aktives Zuhören).
Alle teilnehmenden Kinder haben Fortschritte im Deutschen gemacht. Ob diese aufgrund des Projektes größer ausgefallen sind, als sie es ohne das Projekt gewesen wären, lässt sich natürlich nicht mit Gewissheit sagen; es zu messen, hätte einen völlig unverhältnismäßigen und nicht bezahlbaren Aufwand bedeutet.
Eine begünstigende Bedingung war die hohe Motivation der Erzieherinnen, ihre Bereitschaft, sich auch ungewohnten Lerninhalten (namentlich im Bereich der Grammatik) zu stellen und zusätzliche Arbeitszeit in das Projekt zu investieren. Eine wichtige Hilfe war die Unterstützung durch die Fachberatung des Diakonischen Werkes. Die Hauptschwierigkeit stellten während der gesamten Projektzeit die knapp bemessene Arbeitszeit und die enge Personalausstattung dar.
Die Übertragbarkeit der Ergebnisse kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Auf den bereits erwähnten Fachtagungen fand das Projekt lebhaftes Interesse und erfuhr überwiegend positive Rückmeldung. Die geplante Dokumentation soll sich insbesondere an Kindergartenleitungen, Fortbildner und Fortbildnerinnen, Fachberater und Fachberaterinnen richten, also multiplikatorische Funktionen haben.


Nützliche Adressen

Nützliche Adressen

  • Interkultur ist Mitglied im Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz. Dieser Verein setzt sich als landesweites Netzwerk für die Gleichberechtigung der in Rheinland-Pfalz lebenden Migrantinnen und Migranten in gesellschaftlicher, kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht sowie für ein solidarisches Zusammenleben von Einheimischen und Migranten ein und ist u. a. bei Problemen mit dem Aufenthaltsrecht von Hilfe.
  • Statistisch gesehen sind über 20 % der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, wegen körperlichen oder seelischen Missbrauchs im Heimatland traumatisiert. In Karlsruhe gibt es aus diesem Grund den Verein zur Unterstützung traumatisierter Migranten, der Beratung, Vermittlung und Aufklärung als Hilfe zur Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse bietet.

Festungsfest 2009 – Offene Bühne

Offene Bühne
Interkultur Germersheim bietet zum Festungsfest wieder drei Tage Musikprogramm. Junge und alte Künstler, Bands und Einzeldarsteller, mit oder ohne Migrationshintergrund, bieten wir wieder die Möglichkeit, ihr können auf der offenen Bühne zu präsentieren.
Kontakt

Hufeisen Open-Air
Werner Theis