{"id":2224,"date":"2022-05-27T16:12:21","date_gmt":"2022-05-27T16:12:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/?p=2224"},"modified":"2023-07-31T16:48:18","modified_gmt":"2023-07-31T16:48:18","slug":"rasante-gitarrenriffs-perfektes-wetter-und-ein-special-guest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/?p=2224","title":{"rendered":"Rasante Gitarrenriffs, perfektes Wetter und ein special guest"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rund 1.300 Besucher kamen am 21. Mai zum Konzert in den Lamotte-Park, das der Verein Interkultur Germersheim zum f\u00fcnfzigj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des 2. British Rock Meeting veranstaltet hat. Neben vier Bands, die f\u00fcr Stimmung sorgten, kam auch Veranstalterlegende Marek Lieberberg zu einem Statement auf die B\u00fchne.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Germersheim sei damals eine Inspiration f\u00fcr ihn gewesen, so Marek Lieberberg \u00fcber das damalige Hippiespektakel. Der inzwischen 76-J\u00e4hrige blickt voller Nostalgie auf eine seiner ersten Gro\u00dfveranstaltungen, 1972 auf der Germersheimer Insel Gr\u00fcn, zur\u00fcck. Das damalige Festival kann als die Wiege f\u00fcr alle nachfolgenden \u00e4hnlichen Veranstaltungsformate eingeordnet werden. So zum Beispiel Rock am Ring (von Lieberberg in den Achtzigerjahren ins Leben gerufen) Wacken, Hurricane und unz\u00e4hlige weitere Festivalformate. Damit ist die Bedeutung des Festivals von Germersheim f\u00fcr die Entwicklung der Festivalformate elementar und ein geschichtstr\u00e4chtiger Meilenstein f\u00fcr die Stadt selbst. B\u00fcrgermeister Schaile begr\u00fc\u00dfte Herrn Lieberberg bei der Ankunft und \u00fcberreichte ein Geschenk im Namen der Stadt. Er betonte im Gespr\u00e4ch mit Lieberberg die Bedeutung des Festivals f\u00fcr die Stadtgeschichte, was in der Vergangenheit leider nicht erkannt worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Besichtigung der Ausstellung \u201e50 Jahre Insel Gr\u00fcn\u201c in der Grabenwehr in Begleitung von Marcus Schaile stellte sich der damalige Veranstalter auf der B\u00fchne den Fragen von Radiomoderator Christian Besau, der durch diesen besonderen Abend f\u00fchrte. Dabei kamen so manche Festivalanekdote und interessante Details ans Licht, etwa dass damals nicht 70.000 Besucher nach Germersheim gekommen waren, sondern rund 110.000. Das wurde so nie mehr bei anderen Festivals erreicht. Atomic Rooster und Buddy Miles gerieten \u00fcber den Zeitpunkt ihres jeweiligen Auftritts in Streit. Letztendlich durften aufgrund der Zustimmung von tausenden schlaftrunkenen Besuchern, die zu einer basisdemokratischen Abstimmung aus den Schlafs\u00e4cken geholt wurden, Atomic Rooster mitten in der Nacht zuerst auftreten. Am fr\u00fchen Morgen dann der Buddy Miles Express mit dem besten Auftritt seines Lebens, so Lieberberg. Er bezeichnet dies als sein pers\u00f6nliches musikalisches Highlight. Die Ausstellung inklusive Film in der Grabenwehr h\u00e4lt Lieberberg f\u00fcr gro\u00dfartig. Ein Muss f\u00fcr die \u00dcbergabe an das Stadtmuseum.<\/p>\n\n\n\n<p>Den musikalischen Auftakt des Festivals um 16.30 Uhr bildete <strong>Chris Brandon<\/strong> (alias Christian Besau) mit seiner markanten, vor Energie spr\u00fchenden Stimme und einem Schuss Rhythm and Blues. Gegen 18 Uhr folgte der Auftritt der Pforzheimer Band <strong>Blueprint<\/strong> mit einer Verneigung vor dem Werk des irischen Ausnahme-Gitarristen Rory Gallagher, der beim 2. British Rock Meeting 1972 ebenfalls nach Germersheim gekommen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss daran kam Marcus Schaile zu einem Gru\u00dfwort auf die B\u00fchne und lie\u00df den damaligen Meilenstein der Stadtgeschichte noch einmal Revue passieren. Er bedankte sich f\u00fcr die tolle Arbeit des Vereins Interkultur und seines Orga-Teams rund um Bernd Meinke und sagte eine spontane Spende von 1.000 Euro zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend gaben die Lokalmatadore <strong>Siegmayer &amp; the Teachers<\/strong> Deutschsprachiges, Souliges, Grooviges, auch mal Rock oder Bluesiges zum Besten und heizten vor den Headliners echoes noch mal ordentlich ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach stellte sich das f\u00fcnfk\u00f6pfige Orga-Team auf der B\u00fchne vor, dem dieses unvergessliche Jubil\u00e4umsfestival zu verdanken war. Treiber und Mentor der Jubil\u00e4umsveranstaltung war Bernd Meinke, der das alles mit seiner Beharrlichkeit m\u00f6glich gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Den kr\u00f6nenden Abschluss des Festivals bildete die legend\u00e4re Pink-Floyd-Tributeband <strong>echoes<\/strong> aus Aschaffenburg. Sp\u00e4testens mit Klassikern wie Wish You Were Here, Another Brick in the Wall und Echoes lie\u00dfen sie f\u00fcr die Zuschauer den Spirit des \u201epf\u00e4lzischen Woodstock\u201c 1972 wieder aufleben. Nach mehreren Zugaben der <strong>echoes<\/strong> endete das Festival gegen Mitternacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Resonanz bei den Zuschauern war riesig. Ein Besucher aus Engelsbrand im Nordschwarzwald meinte, dass beim Ausklang des Abends mit der Zugabe der echoes bei ihm die vergangenen 50 Jahre wie ein Film abliefen. Schon allein deshalb habe sich der Besuch gelohnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Festival wurde von einem kleinen, aber feinen Hippiemarkt umrahmt. Ordnungskr\u00e4fte, Feuerwehr und Rotes Kreuz waren hochzufrieden mit dem reibungslosen Ablauf. Zwischenf\u00e4lle gab es keine.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein Interkultur dankt allen Sponsoren und Partnern \u2013 Sparkasse S\u00fcdpfalz, Stadtwerke Germersheim, Pit Reiseb\u00fcro, Physiotherapie Holger M\u00fcller, Fa. Freyer, Fa. Scherer u.a., der Stadt Germersheim f\u00fcr ihre vielf\u00e4ltige Unterst\u00fctzung, Megasound f\u00fcr mega Ton und Licht sowie SzeneClubbers Events f\u00fcr 1a Bewirtung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2225\" srcset=\"http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.verein-interkultur.eu\/main_neu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/collage12-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 1.300 Besucher kamen am 21. 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