
„Bild und Sequenz – Fotografie und Lyrik“ von Roland Straub, Speyer
vom 23.4. bis 28.5.2006, Öffnungszeiten: sonntags 15 -19 Uhr.
Eröffnung/Lesung 23.04. 17 Uhr.
Im Rahmen des Sonntagcafès zeigt der Speyerer Künstlers Roland Straub S/W-Fotografien und Torsografien. Die 7 großformatigen, autobiografischen Bilder dieser Ausstellung entstanden 1989 und wurden jetzt neu von ihm überarbeitet und digital vergrößert. Bei den Torsografien handelt es sich um eine, 1989 von ihm erfundene und nun weiterentwickelte Technik, bei der die Fotografien nicht wie üblich in der Schale entwickelt werden, sondern mit dem Oberkörper (Torso ) den er mit Entwickler versieht und auf das Fotopapier drückt. So entstehen seine Unikate. Fixiert werden die Fotos in der Schale. Die Texte, die er zur Eröffnung lesen wird, stammen aus seinem Manuskript „Nachthunde“ und thematisieren eigene Erfahrungen aus der Drogenszene einer Kleinstadt und sind Ausdruck seiner Lyrik
5. Hufeisen Open-Air
THE WHAT – A tribute to THE WHO
Samstag 27. Mai 2006
|
|
Hauptact
|
|
Supportact
|
|
|
Illumination
|
Die legendäre Musik von THE WHO – endlich live mit The What! – Deutschlands einziger THE-WHO-Coverband
- The WHO oder THE WHAT? Das ist hier die Frage. Beide Bands haben die gleiche Dynamik, den gleichen Rock`n Roll und die gleiche Power. Wer den Unterschied herausfinden will, hat jetzt die Gelegenheit – beim 5. Hufeisen Open-Air in Germersheim.
- Support-Act ist Milhouse mit Funk und Soul.
- Für das besondere Ambiente sorgt stimmungsvolle Illumation des Hufeisens von haegar.
Kartenvorverkauf
- Unibuchhandlung Hilbert, Sandstraße, 76726 Germersheim
Tel: 07274-3626 - Online-Reservierung unter:
hufeisen_the_what@freenet.de
Weitere Informationen
Kinder der Welt – Welt der Kinder? – 2006

„Kinder der Welt – Welt der Kinder?“ – so heißt die Ausstellung mit Fotos des Frankfurter Bildjournalisten Ernst Herb, die am 2. Juni 2006 um 19 Uhr im Haus Interkultur im Stadtpark Fronte Lamotte in Germersheim eröffnet wird. Gezeigt werden Fotografien von Kindern in Lateinamerika, Asien und Afrika in Arbeits- und Lernsituationen. Bei der Vernissage wird der Fotograf persönlich anwesend sein und seine aktuellen Filmarbeiten vorführen.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Juli sonntags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Vereine und andere Gruppen können das Haus und die Ausstellung nach Vereinbarung auch zu anderen Zeiten für eigene themenbezogene Veranstaltungen nutzen und besuchen. Herzlich eingeladen sind auch Schulklassen, die sich mit dem Thema „Kinder der Welt – Welt der Kinder?“ beschäftigen wollen. Ein Arbeitsblatt für Schüler liegt in der Ausstellung bereit. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Kinder in der so genannten Dritten Welt und mit ihnen ihre Arbeits- und Lernsituationen. Die Bilder dokumentieren in eindrucksvoller Weise das Thema Kinderarbeit – zum Beispiel bei der Maniokernte in Afrika oder in der Teppichweberei in Südindien. Wenn wir in Deutschland einen Kokosriegel essen, müssen wir davon ausgehen, dass die dafür benötigten Kokosnüsse vorher von Kindern bearbeitet wurden.
Den oft sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen werden in der Ausstellung das Lernen und die Ausbildung von Kindern gegenübergestellt. Die Fotos legen Zeugnis ab von Schulen, die oft ohne jegliche staatliche Unterstützung und Hilfe und gegen große Widerstände in den abgelegensten Gegenden entstehen. Für die Herrschenden ist die Einrichtung dieser Schulen eine Verletzung ihrer Interessen, denn Bildung erschwert Ausbeutung. Bildung wird hier zum subversiven Element. Häufig leisten die Schulen engagierte und gute Arbeit unter kaum vorstellbaren Bedingungen und halten so die Hoffnung auf positive Veränderung und auf eine bessere Zukunft der Kinder wach.
Auch und gerade im Zusammenhang mit der Fußball-WM, die während der Ausstellung in Deutschland stattfindet, ist das Thema Kinderarbeit hochaktuell: Das runde Leder, um das sich in dieser Zeit alles dreht, wird nach wie vor oftmals in Handarbeit gefertigt. Kinderarbeit ist dabei weithin üblich. Allerdings kann man die Kinderarbeit nicht einfach abschaffen, wie renommierte Kinderhilfsorganisationen betonen, vielmehr müssen Maßnahmen getroffen werden, die die Situation der Kinder und Jugendlichen verbessern und die die Betroffenen unterstützen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Rechte geht. Am 12. Juni ist Internationaler Tag gegen Kinderarbeit.
Ernst Herb (geb. 1932) ist seit Jahrzehnten in aller Welt mit der Kamera unterwegs, vor allem für die Hilfswerke Misereor, Adveniat und Caritas. Er bereiste die großen und kleinen Krisengebiete der Welt und konnte mit seinen Bildern wesentlich zur Sensibilisierung für die enorme Bedeutung von KatastrophenhiIfe beitragen. Ob im Vietnamkrieg oder während der Hungerkatastrophen in Biafra und Äthiopien, ob zur Zeit der Militärdiktaturen in Lateinamerika oder während des Jugoslawienkrieges, er konfrontierte sich direkt mit der Not und den Problemen vor Ort. Dabei richtete er seine Aufmerksamkeit – und damit auch das Objektiv – besonders auf die Lebenssituation von Kindern. Ernst Herb geht es nie um das sentimentale Sensationsfoto, er bedient nie die herrschenden Klischees; seine Fotos sind vielmehr einfühlsame Bildbotschaften.

Kunst im Sonntagscafè
Vom 19.2. – 17.04.06 sind im Sonntagscafè moderne Klöppelspitzen von Christine Bopp aus Rheinsheim zu sehen.
Klöppelspitzen gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Dem einen oder anderen mag wohl „Brüsseler Spitzen“ ein Begriff sein. Die Klöppelspitze wird mit einzelnen, auf sogenannten Klöppel bewickelten, Fäden durch kreuzen und drehen gearbeitet. Das Muster entsteht durch einen Klöppelbrief auf dem die Spitze mit Nadeln aufgesteckt wird. Christine Bopp zeigt in ihren Ausstellungsstücken, daß dieses alte Kunsthandwerk die Möglichkeit gewährt, sich künstlerisch auszudrücken.
Hufeisen Open-Air 2007

Am Mittwoch, den 06.06.2007
Einlass: 19.00 Uhr,
Beginn: 20.00 Uhr mit Coverbands von den „Doors“ und „Deep Purple“ bis Mitternacht.
Eintritt: 13 €, ermäßigt 10 €.
In Begleitung eines zahlenden Erziehungsberechtigten haben Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt.
Kartenvorverkauf: Unibuchhandlung Hilbert, Sandstr. Germersheim Tel.: 07274-3625 Mail: Uni-buch.hilbert@t-online.de

„Absolutely Live“ – Die ultimative Doors – Cover Band

Mit dem Doppelalbum „Doors- Absolutely Live“, das in verschiedenen Konzerten zwischen August 1969 und Juni 1970 entstanden ist, haben die Doors ein glänzendes Comeback“, so beschrieb einst das Musikmagazin „SoundS“ in ihrer Plattenkritik diese Live Doppel-LP. Und weiter heisst es: „die Aufnahmen sind von phantastischer Qualität, eine besser aufgenommene Live-Platte habe wir noch nicht gehört. Jim Morrison weiß diese prickelnde Live-Atmosphäre, immer etwas agressiv und kurz vor dem Krawall, mit seinen dramatischen Wortkaskaden geschickt anzuschüren“.
Mit dem Ableben des legendären Leadsängers der 60er Jahre Kultband „The Doors“, Jim Morrison, starb auch eine Musik, welche sich aus Elementen des Rock, des Jazz, des Bossa-Novas und vor allen Dingen des Blues zusammensetzte und deren energetisches Potenzial für viele bis heute unerreichbar blieb.
Eine der wohl jüngsten Doors Cover Bands „Absolutely Live“ probiert nun diesen Mythos wieder zu beleben. Was eignet sich da mehr, als die alten Gemäuer der ehemaligen Festung Germersheims.
Weitere Infos zur Band: www.absolutely-live.de.

Cheap Purple – die Legende lebt!
Die Songs von Deep Purple zu covern, ist eine echte Herausforderung. Diese Band hat wie keine andere die Entwicklung des Hardrock geprägt. Ihr musikalisches Potential, ihre Spielfreude und Virtuosität setzen heute noch Maßstäbe. Cheap Purple hat’s drauf. Mit authentischem Sound, dem nötigen Dampf und detailgetreuer Wiedergabe aller bekannten Purple-Hits wie „Highway Star“, „Child in Time“, aber auch aktuelle Highlights wie „Rapture of the Deep“ (aus dem gleichnamigen 2005er Album) bis hin zum legendären „Smoke On The Water“. Fauchende Hammond, brüllende Marshalls – da kann nur eine satte Bass-Schlagzeug-Fraktion standhalten. Und sie tut’s – weiß Gott! Darüber ein oberamtliches Organ mit der Kraft der zwei Kehlen.
Weitere Infos zur Band: www.cheap-purple.com.
Buchpremiere im Sonntagscafè
Der indische Schriftsteller Anant Kumar stellt am 5. Februar seine zwei Neuerscheinungen Zeru, ein indisch-afrikanisches Epos und Drei Kilo Hühner. Satiren, Grotesken, Glossen vor. Die Lesung beginnt um 17 Uhr. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung mit Sitarklängen von Munir Qureshi aus Germersheim. Der Eintritt ist frei.
Auszug aus Drei Kilo Hühner :
„Nein, ich habe kein Handy.“ sagt die Chefin und mustert mich dabei genauer: Ist er ein Inder? Oder ist er ein Mexikaner? Lange Haare. …Sieht gar nicht schlecht aus! …Hat bestimmt eine blonde Schnecke irgendwo? …Spricht gutes Deutsch! …Meiner sprach gar kein Deutsch. … Arm sieht er auch nicht aus. …Sehr selbstbewusst. …Gehört bestimmt zu den reichen Indern, die die Armen ausbeuten. …Sein Vater hat bestimmt einen Palast. …Vielleicht hat er auch Tiger – wie Saddam. …
Weiteres zum Autoren im Internet unter http://www.anant-kumar.de.vu.
Weihnachtsferien im Sonntagscafé
Unser Sonntagscafé bleibt während den Weihnachtsferien vom 22.12.05 – 06.01.06 geschlossen. Allen Freunden und Gästen, die den Verein das gesamte Jahr über unterstützt haben, möchten wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen. Wir wünschen allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen im Januar.
Kunst im Sonntagscafé

Vom 8.1. bis 12.2.06 sind im Haus Interkultur Papierbatiken von Marianne Pinter aus Herxheim zu sehen. Bei ihren Arbeiten setzt Marianne Pinter zahlreiche Farbenmuster zu Kompositionen zusammen, die eindrucksvolle Strahlungskräfte und Fülle von Farbigkeit erfahrbar machen.
Japanseidenpapiere – regelmäßig/unregelmäßig gefaltet und in verschiedene Farbbäder getaucht – zeigen beim entfalten Muster und Farbenspiele, die wahre Unikate sind. Sie spielen mit unserer Vorstellungskraft, unserem Farberleben und unserer Experimentierfreude.
Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr zu besichtigen.
Unser Drittes zu Besuch bei Interkultur
Interkultur Germersheim ist unter den Preisträgern der Ehrensache 2005 (siehe auch hier). Aus diesem Grunde besuchte uns am 29. Oktober 2005 ein Kamera-Team des SWR, um für die bevorstehende Preisverleihung Bilder vom Interkultur-„Alltag“ einzufangen und Vereinsmitglieder sowie Freunde des Vereins zu interviewen.
Hier ein paar Bilder:



Liebes SWR-Team, vielen Dank für Euren netten Besuch! 🙂
„Ehrensache“ für Interkultur
Interkultur Germersheim e.V. ist unter den Preisträgern der Ehrensache 2005, dem Preis, mit der das Land Rheinland-Pfalz, die Zeitungen Die Rheinpfalz und Allgemeine Zeitung sowie das Südwest-Fernsehen Rheinland-PfälzerInnen auszeichnen, die herausragendes ehrenamtliches Engagement zeigen. Die von Frank Elstner moderierte Preisverleihung können Sie live am 27. November 2005 im Südwest-Fernsehen (RP) verfolgen.