Stolpersteine in Germersheim

Das vor 25 Jahren vom Kölner Gunter Demnig initiierte Stolperstein-Projekt ist mittlerweile weltweit bekannt: Seit 1996 wurden in rund 24 Ländern Europas etwa 70000 Stolpersteine verlegt, mit denen die Erinnerung an in der Nazi-Zeit verfolgte, vertriebene, deportierte oder umgebrachte Mitbürger wachgehalten werden soll. Für Februar 2022 ist jetzt in Zusammenarbeit mit der Stadt Germersheim auch eine Verlegung der ersten Gedenksteine in Germersheim mit Gunter Demnig geplant. Wer möchte, kann sich gern durch eine Spende oder Patenschaft an diesem Projekt beteiligen, durch das das Gedenken an das Unrecht der Vergangenheit aufrechterhalten und gleichzeitig für eine tolerantes, wertschätzendes Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen geworben werden soll.

Die Recherche hat der renommierte Historiker Hans-Jürgen Kremer übernommen. Sobald es die Corona-Einschränkungen zulassen, soll er von Klassen des Goethe-Gymnasiums unterstützt werden. Denn nicht nur die Biographien, selbst die genauen Wohnorte deportierter oder getöteter Germersheimer lassen sich teilweise nicht immer leicht ermitteln. Es ist zwar bekannt, dass sich die meisten Wohnungen jüdischer Mitbürger in der Hauptstraße und der Oberamtsstraße befanden. Die Hauptstraße war damals allerdings länger – sie bezog auch die Königssstraße mit ein – und die Hausnummern waren nicht geordnet.

Die Kosten für die Arbeit des Historikers und die Erstellung einer Begleitbroschüre trägt die Stadt Germersheim.

Für die Verlegung eines Stolpersteins inklusive Vorbereitungsarbeiten, Materialkosten, Fertigung und Lieferung fallen 120 € an. Die Steine werden vom Bildhauer Michael Friedrichs-Friedländer in Berlin in Handarbeit angefertigt. Wer eine Patenschaft übernehmen oder Interkultur mit einer Spende unterstützen möchte, kann sich gern an Klaus Jung wenden.
Spendenkonto: Sparkasse Germersheim-Kandel  IBAN DE57548514400020055208 Verwendungszweck: Stolpersteine

Familie Rosenbaum vor ihrem Geschäft in der Hauptstr. 134 © copyright


Germersheimer Zeiten 2021

Der interkulturelle Kalender im Din A1-Posterformat mit allen christlichen, jüdischen und muslimischen Feiertagen sowie den gemeldeten Veranstaltungen der Stadt für 2021 ist wieder erhältlich! Der Kalender kann kostenlos beim Reisebüro PIT in der Marktstraße, beim Besucherzentrum im Weißenburger Tor und beim Kundencenter der Stadtwerke am Nardiniplatz abgeholt werden, sofern es die Corona-Einschränkungen zulassen.

Die Germersheimer Zeiten 2021

Interkulturelle Woche mit Tribubu

Tribubu – der Name der Band, zusammengesetzt aus „Tribu“ (Stamm) und „sababou“ (Wort in Bambara für „Deinetwegen bin ich hier“), lässt schon erahnen, welche Musik Sie am 4.10. nachmittags im Park Fronte Lamotte erwartet. Es spielen Brahima Diabate aus der Elfenbeinküste, Dani Torres aus Spanien und Lucas Bárcena aus Spanien/England. Das Trio kombiniert eigene Kompositionen in unterschiedlichen Sprachen mit Klassikern (Spain/England) und ist in vielen Stilrichtungen zu Hause: Rumba, Country&Folk, Afrobeat und Blues gehören dazu. Freuen Sie sich auf mitreißende und fröhliche Musik von echten Profis und glauben Sie nicht, dass es Sie auf Ihrer Picknickdecke halten wird!!


20 Jahre Interkultur

Interkulturelle Woche 2018

Interkultur hat es geschafft! 20 Jahre lang hat der Verein ungeachtet aller Krisen großartige Arbeit geleistet. Das muss gefeiert werden! Nach einem fulminanten Fest zum 20. Geburtstag am 31.1. mit Feuer-Show, internationalen Köstlichkeiten, Musik und ausgelassener Stimmung ist die Rückschau des Vereins jetzt für alle zugänglich. Mit Text- und Bildplakaten lässt der Verein die letzten 20 Jahre, in denen sich Interkultur für ein gleichberechtigtes Miteinander eingesetzt hat, wieder aufleben. Die Ausstellung zu den vielfältigen Aktionen und Festen des Vereins ist an den kommenden Sonntagen im Café One World zu besichtigen. Weitere Jubiläumsveranstaltungen werden folgen.


Germersheimer Zeiten 2020

Der interkulturelle Kalender im Posterformat mit allen christlichen, jüdischen und muslimischen Feiertagen sowie den gemeldeten Veranstaltungen der Stadt für 2020 ist fertig! Der Kalender kann kostenlos beim Besucherzentrum im Weißenburger Tor und beim Reisebüro PIT in der Marktstraße abgeholt werden.


Filmpremiere im Haus Interkultur

Filmpremiere im Haus Interkultur

Am Sonntag, den 8. Dezember, um 16 Uhr bietet der Verein Interkultur ein Kulturerlebnis der besonderen Art: Der in Germersheim ansässige Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Hafiz Sahil aus Afghanistan zeigt im Anschluss an das Interkultur-Sonntagscafé „Cafe One World“ seinen neuen Film mit dem Titel „Ich bin in Europa“.

Die Komödie erzählt auf humorvolle Weise von den Irrungen und Wirrungen der Menschen, die nach Europa kommen. Der Film ist auf Paschtunisch. Die männliche Hauptrolle spielt Hafiz Sahil selbst, sein weiblicher Counterpart ist Ekaterina Lesnik aus Germersheim.

Anschließend besteht die Möglichkeit, mit Hafiz Sahil, Ekaterina Lesnik und den anderen Schauspielern und Schauspielerinnen, die teils russischer, teils pakistanischer Herkunft sind, ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt ist frei.


Live-Bühne am 29.11. mit Simon Zimmer

Der Singer-Songwriter Simon Zimmer aus Ettlingen präsentiert sein Album „Narrow Skies“.

20 Uhr Support (noch geheim)
21 Uhr Simon Zimmer solo mit „Narrow Skies“

Narrow Skies – begrenzte Himmel, so der Titel des ersten Albums von Simon Zimmer, das der Singer- Songwriter aus Ettlingen auf der Live-Bühne von Interkultur Germersheim präsentiert.

Im Vorprogramm ab 20 Uhr singt die Germersheimerin Karolina Juhasz solo zur Gitarre. Ab 21 Uhr erfüllt Simon Zimmer, der an diesem Abend ebenfalls solo auftritt, das Haus Interkultur im Lamotte-Park mit melancholischen und doch hoffnungsvollen, eindringlichen, aber puristischen Klängen
Seine Musik erzählt von Höhen und Tiefen des Lebens und erhält dadurch eine sehr persönliche Färbung. Ergänzt wird der Abend durch Songs vergangener Jahrzehnte, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten sind.

Wir freuen uns auf den Abend mit Simon Zimmer!

Der Eintritt ist frei!


LLUVIA und ANICA zur KUMUNA am 8.11.

Zur KUMUNA (Kultur- und Museumsnacht) am 8.11. veranstaltet der Verein Interkultur in Germersheim einen audiovisuellen Abend mit Ausstellung und Livepainting von Michael Weisbrod zur Live-Musik von LLUVIA, die im Wechsel mit ANICA den Abend musikalisch gestaltet.

Interkultur präsentiert in seiner Location im Germersheimer Lamotte-Park Feinkost für Augen und Ohren: Der bildende Künstler Michael Weisbrod aus Essingen wird Bilder ausstellen und während des Abends zur Live-Musik von LLUVIA malen. Der Künstler lässt sich auch in seinem Atelier von der atmosphärischen Musik der Band inspirieren und tut dies in der KUMUNA erstmals zu Live-Musik und vor Publikum – eine absolute Premiere!

An der Interkultur-Theke wird mit Essen und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt. Der Eintritt ist frei

LLUVIA hat bereits auf dem Festungsfest 2019 auf der Interkultur-Bühne für Stimmung gesorgt und wird Titel aus ihren Alben spielen, aber auch neue, noch unbekannte Songs.
Da es bei Singer-Songwriterin ANICA mehr um die Texte als um den Sound geht, bietet sie im stündlichen Wechsel mit LLUVIA reinen Musikgenuss – ohne Livepainting. Die Solokünstlerin singt ihre eigenen englischsprachigen Stücke, begleitet von Gitarre, Stompbox und Fußschellen.



Fußballergespräch am 6. November, ab 18.30 Uhr im Hufeisen

Gemeinsam mit Heidi Kokkinis-Brotz organisiert Interkultur ein Gespräch zwischen der Fußballlegende Hans-Peter Briegel und dem Sondernheimer Abdulkerim Cakar, der als 18-Jähriger zuzeit bei Eintracht Frankfurt spielt. Ein spannendes Treffen, das viele Einblicke in die Welt des Fußballs und das Zusammentreffen verschiedener Kulturen bieten wird. Alle sind herzlich dazu eingeladen, sich an diesem Gespräch zu beteiligen! Der Eintritt ist frei.