Tabellarischer Rückblick ab 2001

2001

April 2001:
Veranstaltung mit dem IPE (Interkulturelle Pädagogik im Elementarbereich) Mainz zum Thema „Interkulturelles Lernen“

2002

März und April 2002:
Crash-Kurs Türkisch für Erzieherinnen unter Leitung von Nesmetin Halis
November:
Erste Herausgabe des Jahreskalenders „Germersheimer Zeiten“. Der Erlös geht zugunsten der Sprachförderung

2003

16. Januar:
Gesprächsrunde mit ErzieherInnen zum Thema Sprachförderung
13. Februar:
Gesprächsrunde mit ErzieherInnen und Vertretern von Kreis und Stadt zum Thema Sprachförderung
April bis Juli:
Organisation von Sprachförderstunden für eine Gruppe von Vorschulkindern am Kindergarten Arche Noah unter Leitung von Marlies Schmitz mit Spendengeldern des Kinderschutzbundes Germersheim
3. Juli:
Treffen mit Vertretern der Stadt und Kindergartenleitung zur Klärung der Organisation der vom Land finanzierten Sprachförderkurse an Germersheimer Kindergärten
September bis Februar:
Förderunterricht/Hausaufgabenbetreuung an der Tulla-Schule Sondernheim unter Leitung von Kerstin Tetzlaff
19. September:
Gesprächsrunde mit Erzieherinnen, Lehrerinnen und Vertretern von Kreis und Stadt zum Thema Sprachförderung
28. September:
Benefizkonzert für Sprachförderung in den Kindergärten und Schulen in der katholischen Kirche mit Andreas Krennerich (Saxophon) sowie Burkhard (Orgel) und Nils Fischer (Saxophon)
18. Oktober:
Gespräch mit Professor Reich von der Universität Koblenz-Landau zum Thema Sprachförderung in Kindergärten
November:
Veröffentlichung des Kalenders „Germersheimer Zeiten 2004“. Der Erlös geht zugunsten der Sprachförderung
22. November:
Fortbildung für SprachkursleiterInnen mit der Logopädin Christiane Möser

2004

Ab Februar in etwa 2-monatigen Intervallen:
Fortbildung zum Thema „Sprachförderung im Elementarbereich“ mit Professor Reich von der Universität Koblenz-Landau für alle ErzieherInnen Germersheims
2. Februar:
Gespräch mit Professor Günther von der Universität Koblenz-Landau zum Thema Sprachförderung an Grundschulen
31. März:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Sprachentwicklung“
Ab April 2004:
Start des Programms „Fitnessprobe“ an der Eduard-Orth-Schule mit StudentInnen der Universität Koblenz-Landau unter Leitung von Professer Günther
5. Mai:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Sprachentwicklung“
16. Juni:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Zweisprachigkeit und Vorlesen“
30. Oktober:
Treffen mit Vertretern der Stadt und Kindergartenleitung zur Klärung der Finanzierung von Sprachförderkursen an Germersheimer Kindergärten, die keine Fördermittel vom Land erhalten.
November:
Veröffentlichung des Kalenders „Germersheimer Zeiten 2005“. Der Erlös geht zugunsten der Sprachförderung
3. November:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Sprache der ErzieherInnen“
2. Dezember:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Naturwissenschaftliche Experimente im Kindergarten“

2005

10. Februar:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Naturwissenschaftliche Experimente im Kindergarten“
17. Februar:
Gesprächsrunde für SprachkursleiterInnen unter Leitung von Susanna Ziekow
13. April:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Praktische Beispiele für Gruppenarbeit“
6. Juli:
Fortbildungsreihe mit Professor Reich für ErzieherInnen: Thema „Praktische Beispiele für Gruppenarbeit“ – Schlussveranstaltung
16. Dezember:
Gespräch mit Professor Reich in Landau. Die Vorbereitungen für die Entwicklung eines Sprachförderkonzepts, das bereits bei den ganz Kleinen im Kindergarten ansetzt, beginnen.

2006

April bis Juni: Förderanträge für das Projekt „Durchgängige Sprachförderung im Kindergarten – Germersheimer Modell“
7. April:
Schnuppertag mit dem Team des Germersheimer Kindergartens „Regenbogen“ im Nürnberger Projektkindergarten „Bleiweißstraße“, der viele Anregungen für eine vernetzte Kindergartenarbeit und spezielle Projekte für Migrantenkinder bietet
11. Juli:
Startschuss für das Projekt „Durchgängige Sprachförderung im Kindergarten“ im Kindergarten Regenbogen
September:
Vermittlung einer Grundschullehrerin an die Eduard-Orth-Schule, die den prämiierten Sprachintensivkurs für förderbedürftige Erstklässler, der mangels Personal ausgesetzt worden war, weiterführt
Erste Zusagen für eine finanzielle Unterstützung des Projekts „Durchgängige Sprachförderung im Kindergarten“
12. September:
HIPPY-Präsentation (Home Instruction for Parents with Preschool Youngsters) mit der nationalen Koordinatorin Frau Mathieu-Baur im Hinblick auf eine mögliche Umsetzung des Integrationsprogramms für Familien mit Kindergartenkindern in Germersheim
Oktober bis Dezember:
Vorbereitung des HIPPY-Starts

2007

21. Januar:
Startschuss für das Projekt „Durchgängige Sprachförderung im Kindergarten“ im Kindergarten Regenbogen (s. Allgemeines)
Januar bis Dezember:
Allgemeine Begleitung und Unterstützung sowie Buchhaltung für das Regenbogenprojekt für eine durchgängige Sprachförderung im Kindergarten
Juni:
Startschuss für das HIPPY-Projekt in Germersheim in Trägerschaft des KSB (s. Allgemeines)
6. November:
Begleitung des Kindergarten-Teams auf dem Fachtag des Kreises zum Germersheimer Modell für eine durchgängige Sprachförderung in Kandel

2008

Januar bis Dezember:
Allgemeine Begleitung und Unterstützung sowie Buchhaltung für das Regenbogenprojekt für eine durchgängige Sprachförderung im Kindergarten
9. Mai
Eröffnung einer Ausstellung zum Regenbogenprojekt für durchgängige Sprachförderung mit vielen Photos, Materialien und detaillierten Einblicken in die Sprachförderarbeit des Kindergarten-Teams

2009

Januar bis Dezember:
Allgemeine Begleitung und Unterstützung sowie Buchhaltung für das Regenbogenprojekt für eine durchgängige Sprachförderung im Kindergarten
Samstag, 27. Juni
Teilnahme an der Abschlussfeier des Projekts mit Kindern und Eltern des Kindergartens Regenbogen
Mittwoch, 30. September
Teilnahme am Fachtag zum Abschluss des Germerheimer Modells für eine durchgängige Sprachförderung

Germersheim liest vor

Interkultur, der Kinderschutzbund und der Türkische Elternverein Germersheim suchen Menschen, die Lust am Vorlesen haben!

Deutschland liest vorWer selber ein Bücher-Fan ist, für den ist ganz selbstverständlich: Lesen macht Freude. Aber Kinder werden nicht als kleine Leseratten geboren. Manche von ihnen verbinden Lesen eher mit Frust. Und manche haben große Probleme beim Lesen. Eltern und Pädagogen wissen, wie schwierig es ist, gerade diejenigen Kinder für das Lesen zu begeistern, die es nicht gewohnt sind, ein Buch nur zum Spaß aufzuschlagen. Aber es ist wichtig, Kinder zum Lesen zu motivieren und in ihnen die Freude am Lesen zu wecken. Denn: Lesen beflügelt nicht nur unsere Phantasie und ist eine erfüllende Freizeitbeschäftigung. Lesen fördert auch die individuelle sprachliche Entwicklung, es ist Voraussetzung für Lernen und Verstehen und eine Grundlage für unsere Fähigkeit zur Kommunikation. Nur wer lesen kann, kann Medien nutzen. Lesen ist eine Schlüsselqualifikation – es ist unverzichtbar für die gesamte schulische und berufliche Laufbahn eines Menschen.
Eine ideale Möglichkeit, Kinder zum Lesen zu motivieren, ist das Vorlesen. Vorlesen kann positive Erlebnisse in Zusammenhang mit Büchern vermitteln, denn Vorlesen bedeutet Begegnung und Geborgenheit. Vorleserinnen und Vorleser schenken ihren jugendlichen Zuhörern Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung und sie sind Vorbilder – wer Lese-Vorbilder hat, liest auch selbst eher. Vorlesen kann eine wahre Entdeckungsreise für Kinder sein: Spielerisch werden sie an Geschichten und Bücher herangeführt, ihre Vorstellungskraft wird ebenso geschult wie ihre Konzentrationsfähigkeit. Beim Zuhören lernen Kinder die Sprache kennen – und alle Schätze, die Literatur in sich birgt: Wissen, Erfahrung, Kultur, Spannung und Unterhaltung.
Lesenkönnen ist eng an das Lesenwollen geknüpft. Deshalb möchte die Initiative „Germersheim liest vor“ Kinder zum Lesen motivieren und über das Vorlesen die Freude am Lesen wecken. Ganz nebenbei werden so auch Geduld, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit trainiert. Das erleichtert den Kindern das Lesenlernen in der Schule und erhöht die Chancen der kleinen Zuhörer auf eine erfolgreiche Schul- und Ausbildungszeit. Vorlesen erweitert den Wortschatz und ist damit auch aktive Sprachförderung. Da Kinder mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache besser lernen, wenn sie auch ihre Muttersprache beherrschen, werden neben deutschen Muttersprachlern auch Vorleserinnen und Vorleser gesucht, die Kindern in den Muttersprachen Türkisch, Russisch, Polnisch etc. vorlesen können.
Interkultur Germersheim und der Kinderschutzbund haben die Initiative „Germersheim liest vor“ 2005 gemeinsam ins Leben gerufen, um Kinder in Ergänzung zu Familie, Kindergarten und Schule und ohne Leistungsdruck an Bücher heranführen. Seit 2008 beteiligt sich auch der Türkische Elternverein TEG an der Organisation. Zielgruppe sind Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Als Vorleserinnen und Vorleser kommen Menschen jeden Alters und Angehörige aller Berufsgruppen in Frage. Einzige Voraussetzung: Lust und Spaß am Vorlesen! Vorgelesen wird in der Stadtbibliothek zu einem festen Termin ein- oder zweimal in der Woche, wobei sich die Vorleser jeweils abwechseln. Die Vorlesestunden finden während der regulären Öffnungszeiten der Bibliotheken statt, sind kostenlos und offen für alle.

Organisation und Ansprechpartner:

Einteilung in der Eduard-Orth-Schule:
Susanne Himken (Kinderschutzbund), Tel. 779928, uebersetzerteam@gmx.de

Einteilung in der Stadtbibliothek:
Verónica Abrego (Interkultur), Tel. 77500,

Türkische Vorlesestunden in der Stadtbibliothek:
Tayyure Dündar (Türkischer Elternverein), Tel. 0 72 74 / 29 27

Einteilung im Stadtteilladen:
Veronika Steinmetz

Einteilung in der Lern- und Spielstube:
Markus Terner (Kinderschutzbund), Tel. 0176/24736011

Vorleseorte:

Eduard-Orth-Schule
Stadtbibliothek: Jakobstr. 12, Tel. 07274/960620
Stadtteilladen: Kleine Au N° 8, Tel. 07274/707741 oder 07274/704998 (Büro Herr Fix)
Lern- und Spielstube, Im alten Hafen, Tel. 919869

Einteilung der VorleserInnen:

Einteilung von November 2005 bis Februar 2006

Unterlagen für VorleserInnen:

Bücher zum Vorlesen
Wir bieten alle Listen im PDF-Format an. Zum Betrachten oder Ausdrucken dieser Dokumente benötigen Sie den Adobe Acrobat ReaderTM, den Sie hier kostenlos herunterladen können.

Sonntagscafé

Jeden Sonntag ist unser Vereinshaus von 14.00 bis 18.00 Uhr, in der heißen Jahreszeit von 15.30 bis 19.30 Uhr, im Stadtpark bei Kaffee und Kuchen geöffnet. Wir freuen uns, wenn unser Haus zu einer Anlaufstelle für alle wird, die sich über unsere Vereinsarbeit informieren oder sich einfach mit anderen austauschen möchten.
Unter Veranstaltungen finden Sie Informationen zu den Bildern oder Werken, die derzeit im Haus Interkultur ausgestellt werden und die Sie bei dieser Gelegenheit im Vereinshaus bewundern können.
Übrigens, alle Mitglieder, die gerne einen Sonntagnachmittag im Haus bestreiten oder einen Kuchen spenden möchten, sind hiermit herzlich dazu eingeladen. Terminabsprache mit Verónica Abrego, Tel. 07274/77500.
Sonntagscafé
Sonntagscafé
Sonntagscafé

Haftungsausschluss

Haftung für Inhalte

Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.
Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Datenschutz

Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.
Quelle: Disclaimer von Sören Siebert – Anwalt Internet

Kunst im Sonntagscafé

Leuchtturm
Vom 6. November – 11. Dezember 2005 werden im Haus Interkultur (Lamottepark, Germersheim) Acrylbilder der Germersheimerin Ulrike Quast-Paashaus zu sehen sein. Die Eröffnung findet in der Museumsnacht am 4. November 2005 um 19:45 Uhr statt und ist ab 6. November sonntags von 14 – 18 Uhr zu besichtigen.
Ulrike Quast-Paashaus zu ihren Werken:
Als ich vor etwa 7 Jahren mit dem Zeichnen begann, hatte ich noch wenig Ahnung von den landschaftlichen Schönheiten, den bunten Hausfassaden und geselligen Pubs, die mich später so sehr zum Malen inspirieren sollten. 1961 in einem kleinen Dorf im Kreis Bad Kreuznach geboren, lebe ich seit 1985 mit meiner Familie in Germersheim. Erst mit 38 Jahren übte ich mich im Zeichnen und entdeckte kurz darauf die Acrylfarben für meine oft sehr detailgetreuen Malmotive. Schon vor meinem 1. Besuch in Irland hatten mich diverse Reisebeschreibungen über die grüne Insel zum Malen inspiriert. Besonders die zahlreichen malerischen Pubs hatten es mir angetan. So entstand eine kleine Sammlung von Bildern, die von einer Insel erzählen, die unendlich mehr Motive für Maler bereithält. Etwa zur gleichen Zeit machte sich neben diesem Hobby eine andere Leidenschaft in mir breit, die mich schließlich zu einer Theater spielenden Komödiantin werden ließ. Diese humorige Eigenschaft findet sich dann auch in einigen meiner frühen Bilder wieder. Diese Ausstellung, meine zweite überhaupt, ist für mich erst der Anfang einer (malerischen) Liebe zu einem Land, das mich nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell sehr beeindruckt hat.

Museumsnacht

Interkultur trägt in diesem Jahr wieder zur Museumsnacht am 4. November 2005 bei:
Um 19.45 Uhr wird Ulrike Quast-Paashaus‘ Ausstellung Reif für die Insel – Eine malerische Liebeserklärung an Irland eröffnet.
Ab 20 Uhr gibt es zu jeder vollen Stunde bis 1 Uhr Live-Musik: Katja Tuleweit (Gesang) und Benno Burkart (Gitarre) spielen Melodien aus Klassik, Jazz und Oper.
An Kulinarischem erwarten Sie süße und herzhafte Flammkuchen aus dem Holzofen sowie Wein und Glühwein.

Kalender „Germersheimer Zeiten 2007“

Die neue Ausgabe des Germersheimer Jahreskalenders ist da!

Festungsfest 2007, Straßenfest, Zuckerfest und Ferienbeginn – das sind nur einige der Termine, die dieser Kalender übersichtlich präsentiert. Der von Interkultur Germersheim herausgegebene Kalender im Posterformat (60 x 90 cm) enthält einen Überblick über alle christlichen, muslimischen und jüdischen Feiertage, die Schul- und Semesterferien und die wichtigsten bei der Stadt für 2007 gemeldeten Germersheimer Veranstaltungen. Der Kalender ist nicht nur ein gelungenes Aushängeschild für die Stadt, sondern bietet auch reichlich Platz für eigene Eintragungen.
Der Kalender ist bei der Unibuchhandlung Hilbert, bei Brillen-Hammer, dem Copy-Service an der Uni, Haasies Radschlag, dem Reisebüro PIT und in der Stadtbücherei Germersheim für 4,- € erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf dieses Kalenders kommt den Sprachförderprojekten von Interkultur zugute.
Kalender Germersheimer Zeiten 2007

Menschen in Germersheim

Etwa 20 000 Einwohner sind in der alten Garnisonsstadt am Rhein in den städtischen Unterlagen registriert. Ein Teil davon lebt in Familien, die seit mehreren Generationen schon am Ort sesshaft sind und somit den ursprünglichen Charakter der Gemeinde geprägt haben. Immer wieder, so kann man im Geschichtsbuch über Germersheim erfahren, gab es Zuwanderungen, die teils nur kurze Zeit wohnhaft wurden, teils sich auf Dauer niedergelassen haben. Namen auf Grabsteinen des Friedhofs lassen darauf schließen, daß die Vorfahren der Verstorbenen aus anderen Regionen Europas stammen mussten. Insbesondere nach dem letzten großen Krieg galt es, den zahlreichen Flüchtlingen ein neues Zuhause zu schaffen. Das Zusammenleben mit Fremden hat also Tradition in der Rheinstadt. Warum tut man sich heute so schwer mit den in den letzten Jahren zugezogenen Menschen auf einen „gemeinsamen Nenner“ zu kommen? Was macht die Fremden heute fremder als früher? Ist es die Sprache, die die „Eingeborenen“ nicht verstehen? Gibt es Gewohnheiten, die im bisherigen Erfahrungsschatz nicht vorhanden waren? Das knappe Gut Erwerbsarbeit soll auch Zugereisten zugeteilt werden? Einige von vielen Fragen, die sich Germersheimer stellen mögen. Warum sind die Leute so abweisend? Kann ich hier jemals heimisch werden, mich wohl fühlen? Welche Chancen werden meine Kinder haben? Solche Fragen dürften sich den Neubürgern aufdrängen.
Haben die unterschiedlichen Gruppen überhaupt ein Interesse daran, sich gegenseitig besser kennenzulernen? Wie könnte ein anderes Klima des Zusammenlebens entstehen, so dass sich alle hier lebenden Menschen als Germersheimer eingebunden fühlen in „ihre Stadt“? Wenn aus fast allen Bevölkerungskreisen eine gewisse Unzufriedenheit mit dem IST-Zustand zu hören ist, muss überlegt werden, worin die Ursachen zu finden sind.
Solche Überlegungen führten einige engagierte Frauen und Männer dazu, mit dieser Aufgabenstellung einen Verein zu betrauen und diesen als Interkultur Germersheim e.V. ins Leben zu rufen. Sie denken, auf diesem Weg vielen Gleichgesinnten damit ein Forum bereiten zu können, in dem Wege aus dem Nebeneinanderherleben zu einem Miteinanderleben gesucht und vielleicht auch gefunden werden.