Interkultur-Nachrichten


Aktiventreffen

Alle, die sich für die Vereinsarbeit interessieren, aktiv mitarbeiten oder den Verein kennenlernen möchten, sind herzlich zum ersten Treffen nach der Sommerpause am Montag, den 8. September, 19.30 Uhr, im Vereinshaus am Stadtpark Lamotte eingeladen.
Danach folgen die Arbeitstreffen im monatlichen Rhythmus jeweils am 1. Montag des Monats ab 19.30 Uhr.


Außerordentliche Mitgliederversammlung

Alle Mitglieder von Interkultur Germersheim sind herzlich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. 7. um 19.30 Uhr im Vereinshaus eingeladen.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung! Wer möchte, kann sich gern zur Wahl aufstellen lassen und die Runde der Kandidaten ergänzen, aber auch alle anderen sind herzlich willkommen.


Vorstandswahl am 4.6.

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung von Interkultur e. V. am 4.6.2014 wurde ein neuer Vorstand gewählt, nachdem Verónica Abrego angekündigt hatte, ihr Amt aus beruflichen Gründen niederzulegen. 14 Jahre lang hat Verónica mit einzigartigem Engagement, großer Zielstrebigkeit und außerordentlichem Mut dafür gekämpft, dass das Thema Migration im öffentlichen Leben bewusster wahrgenommen und das Potenzial der kulturellen Vielfalt erlebbar wird. Der neue Vorstand wird alles daran setzen, die Vereinsarbeit erfolgreich fortzuführen.

  • Vorsitzender: Jan Maintz
  • 1. stellvertretende Vorsitzende: Tatjana Zander-Walter
  • 2. stellvertretender Vorsitzender: Tony Tranter-Krstev
  • Schriftführerin: Doro Siebecke
  • Kassenwart: Bernd Meinke
  • Beisitzer:
    • Ilona Csabai
    • Claude Dumora
    • Renate Richters
    • Valkana Krstev
    • Ziya Yüksel

Strategietreffen am 24.2.2011 um 20.00 Uhr

Bei unserer Mitgliederversammlung am 27.1. konnten wir wegen fehlender Buchführungsunterlagen keinen neuen Vorstand wählen. Es fehlten aber nicht nur Unterlagen, sondern vor allem auch Kandidaten für die Vorstandswahl.
Der Verein lädt deshalb alle Mitglieder zu einem Strategietreffen im Vereinshaus im Lamotte-Park ein.
Alle sind herzlich willkommen, sich aktiv(er) am Vereinsgeschehen zu beteiligen oder Ideen und Anregungen zum Thema Ausrichtung des Vereins einzubringen. Wir sind überzeugt, dass Germersheim nach wie vor Menschen braucht, die sich unabhängig von Herkunft, kulturellem Hintergrund oder Religionden Fragen des guten Zusammenlebens stellen, Impulse für ein gleichberechtigtes Miteinander liefern und gemeinsam mit viel Herz und Verstand vor Ort eine menschenfreundliche Gesellschaft gestalten.
Die langwierigen Kassenprobleme, die durch den unbesetzten Kassenwartsposten entstanden sind, aber auch die zermürbende Ungewissheit über die Ausgaben ans Finanzamt haben die Aktivitäten des Vereins ziemlich ausgebremst. Ein Neuanfang ist dringend notwendig! Es wäre schön, wenn sich viele einfinden!


Website von Interkultur geht mit neuem Erscheinungsbild online

Heute, um 21 Uhr, zieht sich Interkultur ein neues Kleid an. Die „Generalüberholung“ der Website wurde durch technische Änderungen des Providers erforderlich.  Ab dem 1. April (und das ist kein Scherz) wäre die Website in ihrer bisherigen Form nicht mehr erreichbar gewesen.

Dies soll nochmals zum Anlass genommen werden, Lars Sörensen ganz herzlich zu danken. Er hat die Website im bisherigen Erscheinungsbild im Juni 2006 mit WordPress erstellt. Sie hat in dieser Form fast acht Jahre brav ihren Dienst getan, Respekt!

In der „neuen“ Website wurden alle Inhalte übernommen, wieder in WordPress, allerdings etliche Versionen und eine geänderte Datenstruktur später. Pate beim Erscheinungsbild stand die Website unseres Projekts „Heimat finden in Germersheim“, in die bereits sehr viel Entwicklungsarbeit geflossen ist, die nun weiterverwendet werden kann.

Allen Besuchern viel Spaß beim Surfen und Blättern – und hoffentlich auch beim Kommentieren der Beiträge.


Jahreskalender „Germersheimer Zeiten 2011“ in groß und klein

Die neue Ausgabe der „Germersheimer Zeiten“ ist da! Die meisten Germersheimer kennen den dekorativen Germersheimer Jahreskalender im Posterformat schon, aber auch für die anderen ist dieser Kalender vielleicht noch eine gelungene neue Idee für die eigene Wohnung oder ein Weihnachtsgeschenk für Freunde und Bekannte. Der von Interkultur Germersheim herausgegebene Kalender ist mittlerweile auf vielfachen Wunsch nicht nur im Din A1-Format, sondern auch als Din A2-Kalender verfügbar. Beide Varianten enthalten Eintragungen zu den wichtigsten bei der Stadt gemeldeten Germersheimer Veranstaltungen (Umzüge, Feste, verkaufsoffene Sonntage, …), zu christlichen, muslimischen und jüdischen Festen sowie zu Schul- und Semesterferien. Sämtliche Feiertage, egal ob es sich um das türkische Zuckerfest (Feier am Ende des Fastenmonats Ramadan), um das Versöhnungsfest (Jom Kippur) der Juden oder um den Martinstag der Christen handelt, werden auf einem beiliegenden Blatt erklärt. Durch den vielen freien Platz für eigene Eintragungen und die übersichtliche Einteilung in Kalenderwochen ist der Kalender nicht nur ein gelungenes, dekoratives Sinnbild für eine bunte Stadt, sondern vor allem auch eine echte Stütze bei der Jahresplanung.
Ab nächste Woche ist der Kalender bei Buchhandlung Hilbert, Brillen-Hammer, beim copy-shop an der Uni, bei Haasies Radschlag, beim Reisebüro PIT, bei Interkultur und in der Stadtbücherei Germersheim für 4,- € (Din A1) bzw. 2,50 € (Din A2) erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf dieses Kalenders kommt den Projekten von Interkultur Germersheim zugute.


Vorstandswahl auf der Mitgliederversammlung

Bei der Mitgliederversammlung am 14.12.09 wurden folgende Mitglieder gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Verónica Abrego
  • 2. und 3. Vorsitzende(r): Bernd Meinke und Patricia Beisiegel
  • Kassenwart: Jörg Beisiegel
  • Schriftführerin: Elfie Ziegler
  • Beisitzende: Ilona Csabai, Yahumara Dok-Meneett, Claude Dumora, Doro Siebecke, Werner Theis, Tony Tranter

Neues Projekt „Heimat finden in Germersheim“

Anfang des Jahres hat der Verein Interkultur Germersheim e.V. beschlossen, eine Projektgruppe unter dem Arbeitstitel ‚Heimat finden in Germersheim’ zu bilden.
Wir meinten, es wäre Zeit, gemeinsam die Germersheimer Geschichte der Zuwanderung der letzten 50 Jahre sichtbar zu machen, und es könnte den heutigen Germersheimern ermöglichen, sich untereinander besser kennen zu lernen. Wer weiß, was die/der andere erlebt hat, entwickelt mit Sicherheit ein besseres Verständnis der/dem anderen gegenüber.
Für die Begleitung des Projekts konnten wir Monika Kleebauer vom Chawwerusch Theater gewinnen, die ähnliche Vorhaben mehrfach erfolgreich geleitet hat. Auf der Grundlage von Interviews mit den Menschen, die hierher gekommen sind, und mit denen, die schon da waren, sollen eine Broschüre und eine Ausstellung mit theatralen Elementen (Frühjahr 2010) entstehen.
Wir suchen Menschen, die Interesse haben, bei der Projektgruppe mitzuarbeiten, die Interviews führen wollen oder die bereit sind, ihre (Lebens-)Geschichte zu erzählen. Menschen, die Ideen zu der geplanten Ausstellung beitragen wollen oder auch Interesse am Theaterspielen haben.
Wir würden uns sehr freuen, Sie am Montag, den 1. September 2008, um 20:00 Uhr im Haus Interkultur begrüßen zu dürfen.
Für Fragen kontaktieren Sie uns bitte!
Claude Annie Dumora, Tel. 07274/65 77 E-Mail:

Verónica Abrego, Tel. 07274/77500, E-Mail:


Braun bleibt Braun

Wir werden bei der Kundgebung wohl den Wolf im Schafspelz erleben: Im Aufruf der Rechtsradikalen kann man nachlesen, was alles zu erwarten wäre, gäbe es bestimmte Auflagen der Behörden nicht. Sie kennen ihre „Kameradschaften“ genau und wissen, welche Utensilien ihre Klientel liebt, verehrt und am liebsten öffentlich zur Schau tragen würde. Doch ist es derzeit angesagt, den Biedermann zu geben, so lässt man also alles daheim, was den guten Eindruck trüben könnte. Liest man jedoch deren Auslassungen im Internet (wenn’s auch arg anstrengend ist), so fragt man sich zunächst, in welcher Republik die Verfasser solchen verquasen Unsinns aufgewachsen sind. Die demokratischen Freiheiten unseres Grundgesetzes gelten für sie genauso, wie für alle übrigen BürgerInnen auch. Ihre Gefühle sind in keiner Weise beeinträchtigt: Wenn sie denn gerne Stolz auf etwas sein möchten, bitte, nur keine Hemmungen! Andere haben mit dem gleichen Recht die Möglichkeit, sich davon zu distanzieren. So weit kommt es noch, dass wir uns vorschreiben lassen wollen, wie die eigene Gesinnung auszusehen hat! War da was? Totalitäre Ansätze zu verspüren? Das wäre dann also die von ihnen angestrebte „Systemalternative“ der „nationalen Bewegung“: Offener Aufruf, die freiheitliche, demokratische Grundordnung (FDGO) der Bundesrepublik Deutschland zu zerstören! Ob wir da nicht an der Grenze der Demonstrationsfreiheit angekommen sind? Das sollte hier, in Germersheim oder Speyer oder wo auch immer, von den zuständigen Aufsichtsorganen nicht geduldet werden. Wir setzen uns für den Erhalt unseres Grundgesetzes ein und fordern von den staatlichen Instanzen dasselbe: Dieser Aufmarsch der Systemveränderer darf nicht stattfinden; die Anstifter verhaften und vor Gericht bringen heißt die Devise!


Gemeinsam gegen Rechts

Stolpersteine heißen die kleinen, in der Sonne glänzenden Gedenkplatten, die in vielen Städten (z. B. auch Karlsruhe) an die einheimischen Opfer der Naziherrschaft erinnern. Sie lassen jeden Normalsterblichen innehalten und zeigen, dass vor vielen Jahren genau an diesem Ort ein Menschen lebte, ein Mensch wie du und ich, bevor man ihn verschleppte und seine Stimme, und damit die seiner möglichen Nachkommen, für immer verstummen ließ. Wo sind die Stolpersteine in Germersheim, die uns erinnern, wie die Opfer von der Nazigewalt hießen und welches Gedankengut sie zu Opfern werden ließ, bevor wir zur Tagesordnung übergehen?
Auf der Tagesordnung stehen in Germersheim Jahrzehnte später wieder wie schon einmal die Nazis. Für eine Stadt mit dieser großen Anzahl von Migranten ist das eine Provokation, Germersheim wurde nicht umsonst als Standort von den Neonazis ausgewählt. Aber wir lassen uns nicht provozieren, so viel Aufmerksamkeit haben sie nicht verdient. Wir werden uns aber auch nicht verstecken, denn wir haben gelernt, dass Zivilcourage gegen Gewalt gefragt ist: Niemals sollten wir wegschauen, wenn Angst und Einschüchterung auf der Tagesordnung stehen.

Deshalb ruft Interkultur Germersheim auch Sie dazu auf, am Mittwoch, den 3. Oktober, gemeinsam mit allen demokratischen Parteien und Verbänden ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben zu setzen.

Schauen Sie nicht weg, kommen Sie vorbei!