Die Ankündigung der Rechtsradikalen Germersheim am kommenden Mittwoch, den 3. Oktober, als Treffpunkt für ihren Feiertagsaufmarsch zu wählen, hat alle Parteien und viele Verbände, Vereine sowie beide Kirchen in Germersheim auf den Plan gerufen. Auch wenn die Neonazi-Kundgebung vom Ordnungsamt zwischenzeitlich verboten wurde, muss weiterhin mit einem Anmarsch der Ewiggestrigen gerechnet werden.
Um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen, rufen alle Gruppierungen zu einer Kundgebung am kommenden Mittwoch, den 3. Oktober, ab 12 Uhr auf dem Kirchenplatz auf. Zeigen wir den Rechten, dass Germersheim kein Boden für ausländerfeindliche Stimmungsmache und billige Parolen ist. Es ist deshalb wichtig, dass alle Präsenz zeigen und sich nicht einschüchtern lassen!!
Der Verein Interkultur als überparteiliches Forum hat die Organisation übernommen und tritt als Veranstalter auf. Für die Veranstaltung benötigen wir 10 Personen, die sich bereit erklären, als Ordner (mit den entsprechenden Armbinden) aufzutreten – und vielleicht für Fragen und ähnliches da zu sein. Für Ordnung werden sie nicht sorgen müssen: Die Polizei hat erklärt, dass sie über 2 Beamte pro Neonazi verfügt (sie rechnen mit bis zu 150 Rechten).
Wir brauchen auch 4 Personen, die während der Veranstaltung Luftballons mit Helium füllen und verteilen – 1000 Stück sind bereits in Auftrag gegeben.
Am Sonntag, den 1. Oktober, ab 14 Uhr treffen wir uns auch im Haus Interkultur um Transparente, Papp-Maché-Figuren etc. zu basteln und auch um das Aufkleben von Plakaten und das Verteilen von Handzetteln abzusprechen. Bring gerne deine Freunde mit.
Wir sind auf der Suche von Musikern und Künstlern, die auftreten möchten, um die Versammlung zu einem Fest werden zu lassen.
Infos bei Verónica Abrego unter 07274-77500 oder 0176 200 19461.
Am 1. Oktober wird wie gewohnt unser Montagstreffen stattfinden, dazu sind Sie/bist Du wie immer herzlich eingeladen.
Siehe auch „Braun bleibt Braun“ unter Interkultur-Nachrichten.
Gemeinsam gegen Rechts
Stolpersteine heißen die kleinen, in der Sonne glänzenden Gedenkplatten, die in vielen Städten (z. B. auch Karlsruhe) an die einheimischen Opfer der Naziherrschaft erinnern. Sie lassen jeden Normalsterblichen innehalten und zeigen, dass vor vielen Jahren genau an diesem Ort ein Menschen lebte, ein Mensch wie du und ich, bevor man ihn verschleppte und seine Stimme, und damit die seiner möglichen Nachkommen, für immer verstummen ließ. Wo sind die Stolpersteine in Germersheim, die uns erinnern, wie die Opfer von der Nazigewalt hießen und welches Gedankengut sie zu Opfern werden ließ, bevor wir zur Tagesordnung übergehen?
Auf der Tagesordnung stehen in Germersheim Jahrzehnte später wieder wie schon einmal die Nazis. Für eine Stadt mit dieser großen Anzahl von Migranten ist das eine Provokation, Germersheim wurde nicht umsonst als Standort von den Neonazis ausgewählt. Aber wir lassen uns nicht provozieren, so viel Aufmerksamkeit haben sie nicht verdient. Wir werden uns aber auch nicht verstecken, denn wir haben gelernt, dass Zivilcourage gegen Gewalt gefragt ist: Niemals sollten wir wegschauen, wenn Angst und Einschüchterung auf der Tagesordnung stehen.
Deshalb ruft Interkultur Germersheim auch Sie dazu auf, am Mittwoch, den 3. Oktober, gemeinsam mit allen demokratischen Parteien und Verbänden ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben zu setzen.
Schauen Sie nicht weg, kommen Sie vorbei!
Kunst im Sonntagscafè
Gemeinschaftsausstellung vom 9 September bis 28 Oktober 2007, sonntags von 14 – 18 Uhr
Wir laden am Sonntag den 9. September zu einer Gemeinschaftsausstellung ins Haus Interkultur ein. An dieser Ausstellung beteiligen sich: aus Germersheim Barbara Dehof (Malerei), Georgia Kopf-Reddmann (Fotografie), Paul Hugo Weingardt(Malerei), aus Rülzheim Bernhard Schultz (Malerei), Regine Goldberger (Skulpturen), aus Hördt Anja Maria Lang (Malerei,Objekte), aus Herxheim Uschi Felix (Malerei) und aus Rheinzabern Annette Ehrhardt ( skulpturistische Objekte).
Am Tag des offenen Denkmals wird Juan Recacoechea im Außenbereich des Vereins seine aus Schrott gefertigten Tierskulpturen zeigen.
„Woche der Kinderrechte“ stößt bei Vorleseinitiative auf offene Ohren
Die erste „Woche der Kinderrechte“ in einem Bundesland wird in Rheinland-Pfalz rund um den Weltkindertag am 20. September 2007 eine Vielzahl attraktiver und interessanter Veranstaltungen für Kinder bieten. Im Zentrum der ersten landesweiten Woche der Kinderrechte steht das in Artikel 31 der UN-Konvention formulierte „Recht des Kindes auf Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben“.
Auch „Germersheim liest vor“, die gemeinsame Initiative von Kinderschutzbund Germersheim und Interkultur, beteiligt sich mit einer eigenen Aktion an dieser ersten „Woche der Kinderrechte“. „Mit unserem Vorlesen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund“, erläutert Veronica Abrego, vom Verein Interkultur. „Wir finden es deshalb wichtig, die in der UN-Konvention formulierten Kinderrechte und insbesondere das Recht auf Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Leben hervorzuheben und so den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern, was bisher leider noch nicht geschehen ist“, ergänzt Susanne Himken vom Deutschen Kinderschutzbund.
Mit einer Kinderrechts-Rallye, an der die drei Grundschulen Germersheims teilnehmen, wollen beide Vereine am 20. September, dem Weltkindertag, das Thema Kinderrechte in das Bewusstsein der Bevölkerung und vor allem der Kinder rücken. An zehn verschiedenen Stationen wollen die Organisatoren den Kindern die wichtigsten Kinderrechte näher bringen und erläutern, welche Relevanz sie für ihr eigenes Leben und das der Kinder in anderen Teilen der Welt haben. Endziel der Rallye ist die Bücherei, wo Vorleser von „Germersheim liest vor“ Geschichten zum Thema vorlesen werden.
In diesem Jahr findet in Rheinland-Pfalz zum ersten Mal die „Woche der Kinderrechte“ statt. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur unterstützt in diesem Zusammenhang Aktionen und Projekte, die der Sensibilisierung für die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte sowie zu deren Umsetzung dienen.
Weitere Informationen zum Thema Kinderrechte finden Sie bei Terre des Hommes.
HIPPY (Träger: KSB Germersheim)
HIPPY-Programm etabliert sich in Germersheim
Im September 2007 konnten wir die Erfolgsmeldung „Endlich ist es soweit, das HIPPY-Projekt startet in Germersheim!!!“ verbuchen. Nach jahrelangen Überlegungen auf Initiative von Interkultur hin, war es endlich gelungen, Germersheim neben Nürnberg, Berlin, Bremen und 12 anderen Städten als HIPPY-Standort zu etablieren. Für die Trägerschaft zeichnet seitdem der Kinderschutzbund Germersheim verantwortlich, bei dem bereits die Strukturen für die Anstellung fester Mitarbeiter aufgebaut waren.
Stadt, Kreis und Land sowie verschiedene Sponsoren, u. a. DPWORLD, STAR CARE, BASF, VR-Bank Südpfalz, Verein DITIB, Lions Club und auch Interkultur Germersheim, haben seitdem dafür gesorgt, dass jedes Jahr eine neue Gruppe das auf zwei Jahre angelegte Programm starten kann. Der Hauptteil der Gelder stammt mittlerweile aus den Haushalten von Stadt, Kreis und Land. Für die Eltern fällt ein Jahresbeitrag von 80 € an.
Allgemeines
Das Familienprogramm wurde vor über 30 Jahren in Israel zur Integration von Immigranten entwickelt und ist mittlerweile in abgeänderter Form in 8 anderen Ländern, darunter auch Deutschland, erfolgreich etabliert. Speziell geschulte Hausbesucherinnen, die oft aus demselben Kulturkreis wie die Kindergarteneltern stammen, vermitteln den Eltern in zweiwöchentlichen Besuchen Anregungen, wie sie ihre Kinder gezielter fördern können. Die Eltern erhalten bei den im Schnitt einstündigen Besuchen Materialien, mit denen sie täglich mit ihren Kindern spielen und üben können und sollen. Vorgesehen sind etwa 15 – 30 Minuten täglich. Alle zwei Wochen abgehaltene Gruppentreffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten stärken den Zusammenhalt und die Ausdauer der Familien und ermöglichen zusätzlich einen Austausch über Themen, die bei Familien mit Kindergartenkindern im Vordergrund stehen.
Mit diesem Programm gelingt es, einzelnen Familien ebenso nachhaltig zu helfen wie den Stellenwert von Bildung insgesamt mehr ins Bewusstsein zu rücken.
HIPPY in Germersheim
Für Germersheim ist das Programm ein Meilenstein auf dem Weg zu besseren Bildungschancen für Kinder bildungsferner Familien.
2010, im vierten HIPPY-Jahr, wurden 41 Kinder aus 39 Familien betreut. Neben einer rein türkischen Gruppe gibt es zurzeit eine bunt gemischte Gruppe, geleitet von der Hausbesucherin Irina Wetterauer, in der Familien aus drei Kulturkreisen zusammenkommen. An den Gruppentreffen nimmt rund die Hälfte der Familien teil, in der Regel vertreten durch die Mutter der Kinder, es gibt aber auch immer wieder einzelne Väter, die sich beteiligen.
Wer Interesse an diesem Projekt hat, ist herzlich dazu eingeladen, sich an die Sozialpädagogin Marion Telgenbüscher beim Kinderschutzbund, Waldstr. 5, Tel. 8847, zu wenden.
Festungsfest 2007
Der Verein Interkultur hat zum Germersheimer Festungsfest einmal mehr ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Vom 15. Juni bis zum 17. Juni kocht die Abendbühne – ein Top-Act folgt dem nächsten. Unser Motto: Vielfalt nicht Uniform!
Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei!

Freitag, der 15. Juni
- 18 Uhr X-Session, Akustik Pop
- 20 Uhr Andreas Heller, Vernissage – Malerei und Zeichnungen
- 21 Uhr Milhouse, Funk, Soul & more
Eröffnet wird das abwechslungsreiche Geschehen am Freitagabend, dem 15. Juni, um 18 Uhr von der Gruppe X-Session. Zu hören gibt es da Akustik-Pop in bester Form. Um 21 Uhr ist dann mit der Coverband Milhouse und ihren Soul-/Funk-Hits Tanzen und Abfeiern bis Mitternacht angesagt.
Samstag, der 16. Juni
- 15 Uhr Offene Bühne: Formationen aus dem Germersheimer Jugendzentrum mit Rap, Pop und Hip Hop. Auch Pogue Mahone mit Irish Jazz & Folk, Theo Rockdäschel und die Coverband All In sind mit von der Partie.
- 19 Uhr Munir Quershi, indische Sitarmusik
- 21 Uhr Bomba Limón, Salsa und Latin Jazz
Samstags kommt ab 15 Uhr Leben auf die Bühne im Stadtpark Fronte Lamotte. Bis 19 Uhr gibt es eine offene Bühne für Menschen, die sich was trauen. Erwartet werden verschiedene Formationen aus dem Germersheimer Jugendzentrum mit Rap, Pop und Hip Hop. Auch Pogue Mahone mit Irish Jazz & Folk, Theo Rockdäschel und die Coverband All In sind mit von der Partie. Ab 19 Uhr wird’s dann für eine halbe Stunde besinnlicher: Der Inder Munir Quershi zaubert auf seiner Sitar – sicherlich ein besonderer Leckerbissen für musikalische Feinschmecker. Und ab 21 Uhr geht’s dann bei Salsa und Latin Jazz wieder so richtig ab mit der 11-köpfigen Truppe Bomba Limón. Lebensfreude pur und karibisches Temperament, bestimmt das richtige für einen heißen Samstagabend auf dem Festungsfest!
Sonntag der 17. Juni
- 12 Uhr Swing Union, Jazz, Dixieland
- 15 Uhr Türkische Tanzgruppe der Eduard-Orth-Schule
- 15.30 Uhr Bauchtanz
- 16.30 Uhr Trio Silbando, Tango
- 19.30 Uhr The Great Bertholinis, Ethno-Jazz,
kosmopolitische Folklore
Um 12 Uhr am Sonntagmittag kommen die Jazz- und Dixielandfreunde bei der Gruppe Swing Union voll auf ihre Kosten. Und nach einer Einlage der türkischen Tanzgruppe der Eduard-Orth-Schule und einer Bauchtanz-Vorführung, gestärkt nach einem Mittagessen bei Falafel, Merguez und Crêpes die gibt es natürlich auch an allen anderen Tagen, ist von 16.30 bis 18 Uhr das Trio Silbando mit anspruchsvoller Tangomusik zu hören. Klavier, Bandoneon und Bass entführen die Besucher in die argentinische Welt des Astor Piazzolla! Am Abend wird es dann wieder fetziger: Es erwarten Sie die Great Bertholinis mit ihrem schrägen, ungarischen Ethno-Jazz. Der wahrscheinlich verrückteste Act auf dem Festungsfest und noch einmal ein Höhepunkt vor dem Feuerwerk, das dann den Schlusspunkt unter ein hoffentlich spannendes Festungsfestwochenende beim Verein Interkultur setzt!
Essensprogramm an allen Tagen
An allen Tagen sorgen wir mit folgenden internationalen und nationalen Spezialitäten dafür, dass für jeden Geschmack etwas geboten wird:
- Flammkuchen
- Merguez
- Bratwurst
- Falafel
- Lammsteak
- Mittelmeerteller
- Kaffee und Kuchen
- Crêpes
- Türkische Spezialitäten vom Verein Türkgücü
- Waffeln von Schülern des Goethe-Gymnasiums
Top-Acts auf dem Festungsfest – Vielfalt nicht Uniform!
Der Verein Interkultur hat zum Germersheimer Festungsfest einmal mehr ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Vom 15. Juni bis zum 17. Juni kocht die Abendbühne – ein Top-Act folgt dem nächsten.
Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei!

Freitag, der 15. Juni
- 18 Uhr X-Session, Akustik Pop
- 20 Uhr Andreas Heller, Vernissage – Malerei und Zeichnungen
- 21 Uhr Milhouse, Funk, Soul & more
Samstag, der 16. Juni
- 15 Uhr Offene Bühne: Formationen aus dem Germersheimer Jugendzentrum mit Rap, Pop und Hip Hop. Auch Pogue Mahone mit Irish Jazz & Folk, Theo Rockdäschel und die Coverband All In sind mit von der Partie.
- 19 Uhr Munir Quershi, indische Sitarmusik
- 21 Uhr Bomba Limón, Salsa und Latin Jazz
Sonntag der 17. Juni
- 12 Uhr Swing Union, Jazz, Dixieland
- 15 Uhr Türkische Tanzgruppe der Eduard-Orth-Schule
- 15.30 Uhr Bauchtanz
- 16.30 Uhr Trio Silbando, Tango
- 19.30 Uhr The Great Bertholinis, Ethno-Jazz,
kosmopolitische Folklore
Essensprogramm an allen Tagen
An allen Tagen sorgen wir mit folgenden internationalen und nationalen Spezialitäten dafür, dass für jeden Geschmack etwas geboten wird:
- Flammkuchen
- Merguez
- Bratwurst
- Falafel
- Lammsteak
- Mittelmeerteller
- Crêpes
- Kaffee und Kuchen
- Türkische Spezialitäten vom Verein Türkgücü
- Waffeln von Schülern des Goethe-Gymnasiums
Ausführliche Informationen und Download unseres Festungsfest-Flyers.
Kunst im Sonntagscafè
„Kritische Blicke“ von Andreas Hella aus Wörth
Der Wörther Künstler Andreas Hella zeigt vom 15.06. bis 29.07. neue Arbeiten im Haus Interkultur. Seine Arbeiten sind auf dem Gebiet des Surrealismus mit sozialkritischem Hintergrund anzusiedeln. Eigen erlebte Betroffenheiten werden mit künstlerischen Mitteln hinterfragt und zur neuen gedanklichen Beschäftigung für den Betrachter aufbereitet.
ANDREAS HELLA, geboren 1959 in Duisburg, studierte von 1978 – 1985 an der Kunstakademie in Karlsruhe bei Prof. v.Hancke und Prof. Antes, seither freischaffender Künstler in Wörth am Rhein, seit 1980 bundesweite Ausstellungen in Galerien und Kunstvereinen.
Vernissage: Freitag 15.06. 20 Uhr, während des Festungsfestes
Öffnungszeiten: sonntags von 15 – 19 Uhr
Hufeisen Open-Air 2006
THE WHAT – A tribute to THE WHO
Samstag 27. Mai 2006
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Hauptact
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Supportact
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Illumination
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Die legendäre Musik von THE WHO – endlich live mit The What! – Deutschlands einziger THE-WHO-Coverband
- Support-Act ist Milhouse mit Funk und Soul.
- Für das besondere Ambiente sorgt stimmungsvolle Illumation des Hufeisens von haegar.
Kartenvorverkauf
- Unibuchhandlung Hilbert, Sandstraße, 76726 Germersheim,
Tel: 07274-3626 - Online-Reservierung unter:
hufeisen_the_what@freenet.de
Weitere Informationen
www.thewhat.de
www.milhouse-band.de
…die legendäre Musik von THE WHO – endlich wieder live
The WHO oder THE WHAT? Das ist hier die Frage. Beide Bands haben die gleiche Dynamik, den gleichen Rock`n Roll und die gleiche Power. Der einzige und wesentliche Unterschied ist, dass THE WHO nur noch aus zwei Bandmitgliedern THE WHAT aber aus 8 Bandmitgliedern besteht.
Und doch sind die Konzerte, die 40 Jahre Maximum Of Rocken Roll von THE WHO wiedergeben, immer etwas Besonderes. Das Publikum wird voll miteinbezogen, so dass Partystimmung aber auch Wehmut in Gedenken an einer der größten Bands der Rockgeschichte aufkommt.
THE WHAT hat als einzige Band Deutschlands den Sound von THE WHO ohne den eigenen Stil zu vergessen. Es ist ein besonderes Erlebnis wenn von Woodstock bis Royal Albert Hall, von TOMMY über QUADROPHENIA bis hin zu PETE TOWNSHEND die größten Hits von THE WHO/THE WHAT auf die Bühne gebracht werden.
1. Hufeisen Open-Air Interstellar Overdrive (Pink Floyd) 2002
…kleines Rocklexikon
Neben den „Rolling Stones“ waren die Mitglieder der Rockband „The Who“ die Unbezähmbaren, die Wilden, die neue Generation! Im Jahr 1961 gründet der spätere Sänger der „Who“ Roger Daltrey die Gruppe „The Detours“. Nach und nach stoßen seine Mitstreiter namens Peter Townshend (Gitarre) und John Entwistle (Bass) hinzu. 1964 ändert die Band nach einem Rechtsstreit ihren Namen in „The Who“. Keith Moon am Schlagzeug schließt sich der Band an. Ihre jugendlichen Fans sind von ihrer Art Musik zu spielen und von ihren Konzerten begeistert. „My Generation“, der wohl größte Hit der „The Who“ wird zu einer Hymne der Jugend.
Markenzeichen der Band war das Zerstören der Gitarren und teilweise auch der Bühne nach und während ihres Auftritts, bis zu Hendrix abbrennender Gitarre das bizarrste im Rockbusiness. 1969 erscheint die Rockoper „Tommy“ und wird in Woodstock präsentiert. Jetzt sind sie nicht mehr nur eine einfache Band, nein, sie gehören jetzt zur creme de la creme. „Quadrophenia“ sollte Jahre später ein Meisterstück sondergleichen werden. Im dazugehörigen Film spielt Daltrey seinen Part hervorragend und wird zum Liebling der Fans.
Dann die Tragödie: 1978 stirbt Keith Moon, der die Band mit seinem Rhythmus immer wieder voran getrieben hatte. Der Ex-Drummer von den „Small Faces“ Kenny Jones wird engagiert. 1983 wird das Ende der Band bekannt gegeben. Sie sind weg, aber noch nicht tot! 1997 gehen sie nach einer Wiedervereinigung auf eine umjubelte Welttournee. 1999 folgt eine Wohltätigkeitstour und 2001 ein Tribute Album. 2002 ist ein schwarzes Jahr. Der Bassist Entwistle stirbt in seinem Hotelzimmer. Der nächste Tag war der Beginn einer US-Tour. Wenig später wird ein Ersatzmann gefunden und zu seinen Ehren startet sie dann doch noch.
Rockoper Tommy brachte 1969 den Durchbruch
1969 brachte „Tommy“ den Durchbruch, „Tommy“ machte The Who weltberühmt, „Tommy“ katapultierte Pete Townshend an die Spitze der Songschreiber der Rockmusik, „ls This man Sick?“ fragte 1969 eine englische Zeitung. Nein, krank war und ist Townshend bei weitem nicht, doch kein Zweifel, der Gitarrist und Songschreiber konnte sich nie richtig von der Oper um den blinden und taubstummen Jungen trennen. Die Oper überschattete alle weiteren Arbeiten, und nur „Lifehouse“ erreichte ähnlichen Kultstatus, wohl mehr deshalb, weil es bis 1999 unvollendet blieb. „Tommy“ spielte auch in Deutschland eine große Rolle für die Geschichte der The Who und ihrer Popularität in Deutschland. Offenbach war der erste Ort in Europa, in dem die Musical-Fassung präsentiert wurde, und das Theater Lübeck wagte es schließlich 1999 erstmals, eine komplett deutsche Inszenierung auf die Theaterbühne zu bringen.
Der große Zuschauerzuspruch der Aufführung zeigt, dass „Tommy“ mehr als 30 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung nichts von seinem Reiz verloren hatte. Heute ist Tommy wieder ein großer Bestandteil im Live-Set der The Who. Die Zugaben der Jahre 2002 und 2004 beinhalteten ein rund 20-minütiges Medley mit den beliebtesten Songs.
6. Hufeisen-Open-Air-Konzert
Live in Germersche

- Am: Mittwoch, den 06.06.2007
- Einlass: 19.00 Uhr
- Beginn: 20.00 Uhr mit Coverbands von den „Doors“ und „Deep Purple“ bis Mitternacht.
- Eintritt: 13 €, ermäßigt 10 €.
In Begleitung eines zahlenden Erziehungsberechtigten haben Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt.
Kartenverkauf
- Unibuchhandlung Hilbert, Sandstraße, 76726 Germersheim,
Tel: 07274-3626 - Mail: Uni-buch.hilbert@t-online.de
Ausführliche Information zum Hufeisen Open-Air unter: Hufeisen Open-Air.
